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Flora & Fauna


Flora

Ähnlich unterschiedlich wie das Klima ist auch die Vegetation in Marokko.

Marokko besteht nicht nur aus Wüste - man findet sehr oft mediterrane Vegetation

Es ist ein Land mit schönen, oft spektakulären Landschaften, gekennzeichnet durch die Vielfalt der Lebensräume die reichste - allerdings leider in ständigem Rückgang befindliche - Fauna Nord-Afrikas zu haben. Eine Fauna und auch eine Flora, die eine reiche Anzahl ausschließlich hier vorkommender Arten einschließen, sowie echte tropische Reliquien, die von einer früheren Verbindung zwischen Marokko und dem tropischen Afrika zeugen. Unterbrochen durch das Auftauchen und die Ausbreitung der Sahara wie wir sie heute kennen.

Marokko ist ein Agrarland – große Landesteile werden für den Anbau von Kulturpflanzen genutzt. Zu den wichtigsten Kulturpflanzen gehören unter anderen Oliven, Lorbeer, Dattelpalmen, Agaven, Feigenkaktus, Pistazien, Mandelbäume, Wein, Bananen und Baumwolle.

Das Atlasgebirge teilt Marokkos Pflanzen- und Tierwelt in zwei Teile. Der Nordwesten wird von mediterranen Pflanzen dominiert und im Süden befindet sich die Wüstensteppe. Den Übergang zur Sandwüste bilden die Stein- und Halbwüste (“Hammada“).

Die Mittelmeervegetation beschränkt sich aufgrund des jahrhundertelangen Raubbaus und der Verdrängung der natürlichen, angestammten Vegetation durch Kulturflächen auf Zwergpalmen, Baumheiden, Pistazien, Wacholderarten und Erdbeerbäume.

Die Dattelpalme

Südlich des Atlasgebirges herrscht die Trockensteppenvegetation vor. Hier findet man vor allem Dornsträucher und Büschelgräser. In der Hochsteppe im Nordosten wächst das Halfagras. Es gilt als widerstandsfähig. Seine Blattfasern werden zur Herstellung von Seilen und Papier (Alfapapier) geschätzt. In den Oasen kultiviert man Dattelpalmen.

In den Bergregionen Marokkos gibt es noch Wälder, die u. a. aus Stein- und Korkeichen, Wacholder, Zedern, Tannen und Kiefern bestehen. Dornbüsche, Beifuss und Gräser prägen das vegetative Bild der inneren Seiten des Atlasgebirges. Ginster und Oleander lassen die Hänge des Hohen Atlas im Frühjahr üppig leuchten. In den Tälern finden wir Walnuss- und die verschiedensten Obstbäume.

An der Küste im Südwesten Marokkos sind die Arganbäume unübersehbar, die seit 80 Millionen Jahren in Marokko zuhause sind. Dieser Baum ist heutzutage ausschließlich auf einem kleinen Gebiet im Südwesten zwischen Agadir, Tafraoute bis Essaouira zu finden. Aus der Frucht des Baumes wird Arganöl gewonnen, das sowohl in der Gastronomie als auch in der Kosmetik zur Anwendung kommt und eine goldene Farbe und einen intensiven Geruch aufweist. Es gehört zu den teuersten Ölen der Welt.


Arganie

Die Arganie ist ein genügsamer Dornenbaum. Seine Früchte liefern das begehrte Arganöl.

Die mutigen Frauen einer selbstgegründeten Kooperative ernten die wertvollen Früchte des Arganbaums. Die Arganie ist ein genügsamer Dornenbaum. Seine Früchte liefern das begehrte Arganöl, das von den Frauen der Region seit Jahrhunderten in mühevoller Handarbeit produziert wird.

Gerne besuchen wir mit interessierten Gästen so eine Frauen-Cooperative um diese Frauen zu unterstützen. Leider hat die Industrie das wertvolle Arganöl auch für sich entdeckt und kauft immer mehr der Ernte auf um es industriell zu verarbeiten. Die Ausbeute ist beim Pressen ungleich höher und daher kann günstiger produziert werden. Damit nimmt die Industrie den Frauen allerdings nach und nach die Existenzgrundlage.

In der Arte-Mediathek ist ein interessanter Beitrag über eine Frauen-Cooperative zu sehen
Hier


Fauna

Viele der wildlebenden Tiere haben sich auf die dünnbesiedelten Gebiete zurückgezogen. Von ihnen sind einige Arten, wie zum Beispiel der Wüstenluchs, vom Aussterben bedroht. Noch vergleichsweise zahlreich sind Berberaffen (Makaken), Gazellen, Hyänen, Schakale und Wüstenfüchse und auch Reptilien wie Eidechsen, Chamäleons, Schildkröten und Schlangen vertreten. Die marokkanische Tierwelt umfasst sowohl in Europa heimische Tiere als auch Vertreter der afrikanischen Fauna. Zu den für Europa charakteristischen Säugetieren gehören Rotfüchse, Fischotter, Feldhasen und Wildschweine. Für Afrika typische Arten sind Leoparden, Fenneks, Gazellen, Paviane und die giftigen Hornvipern.

Auch existieren zahlreiche Vogelarten wie Störche, mehrere Adlerarten (Stein-, Savannen-, Habichts-, Zwerg- und Schlangenadler), Geier, Bussarde oder Milane, Falken, Felsenschwalben, Diademrotschwänze, Heckensänger, Bienenfresser, Wiedehopfe und Blauracken. Aufgrund der zunehmenden Verdrängung der Natur, wurde das Gebiet um den Jebel-Toubkal, dem höchsten Gipfel Marokkos, 1942 zum Nationalpark erklärt. 50 der in Marokko lebenden Tierarten sind vom Aussterben bedroht.

Ausführliche Informationen über Marokkos Tierwelt liefert folgende Seite
Hier

Tarik mit einem Berberaffen.
Eine der vielen Echsenarten die in Marokko beheimatet sind.