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Marokko


Marokkos Flagge zeigt in ihrer Mitte ein grünes Pentagramm, das Siegel des Salomon.

Kaum 14 Kilometer trennen Marokko vom europäischen Kontinent, und doch verbirgt sich auf der anderen Seite der Meerenge von Gibraltar eine ganz andere Welt. Schon seit Jahrtausenden siedeln hier Menschen, haben verschiedene Kulturen um die Vorherrschaft gerungen und ihre Spuren hinterlassen. Seit einiger Zeit kommen nun auch immer mehr Touristen nach Marokko, um sich von der eindrucksvollen Kultur und Geschichte des Landes verzaubern zu lassen. Sie erzählt von kriegerischen Berberstämmen, römischen Legionären und arabischen Eroberern.

Von Berbern und Arabern

Jedes Land wird durch die Menschen geprägt, die in ihm leben. Bauern, Händler, Philosophen und Herrscher tragen alle auf ihre Weise dazu bei, eine Kultur zu formen. Auf dem Boden des heutigen Marokkos sind es zahlreiche Kulturen gewesen, die sich über die Jahrhunderte vermischt und gegenseitig beeinflusst haben.

Die ursprüngliche Bevölkerung Marokkos sind die Berber. Traditionell lebten sie als sesshafte Bauern oder ziehende Nomaden. Ihre aus Lehm gebauten Dörfer und Schutzburgen im Hohen Atlas, einer Gebirgskette im Süden des Landes, haben die Fantasie schon so manchen Besuchers angeregt. So ist die Kulisse des Dorfes Ksar Aït Benhaddou genau das, was sich Europäer vorstellen, wenn sie an den Orient zu biblischen Zeiten denken. Kein Wunder, dass auch Hollywood diese Landschaft entdeckt hat. In den vergangenen Jahren wurden hier unter anderem Szenen zu den Filmen "Alexander", "Gladiator" und "Königreich der Himmel" gedreht.

Traditionell lebten die Marokkaner als sesshafte Bauern oder als ziehende Nomaden

Schon Phönizier, Karthager und Römer hatten an den Küsten Marokkos Kolonien und Handelsstützpunkte errichtet. Im Rahmen der Ausbreitung des Islams im achten Jahrhundert eroberten arabische Truppen die Region. Sie waren von nun an die wichtigste Kraft für die kulturelle Entwicklung des Landes. Ihre Paläste und Moscheen gehören heute zu den imposantesten Bauten Marokkos. Auch wenn die Berber im Landesinneren ihre kulturelle Identität weitgehend behaupten konnten, so haben die Araber ihnen doch den Islam gebracht, zu dem sich heute 99 Prozent der Marokkaner bekennen.

Die marokkanische Bevölkerung besteht heute zu etwa einem Drittel aus Berbern. Unterteilt in zirka 300 Stammesgruppen, siedeln sie vor allem in den gebirgigen Regionen des Hohen und Mittleren Atlas sowie des Riffgebirges. Dazu kommt noch ein weiteres Drittel arabischer Berber. Diese leben in den Städten des Nordens. Sie haben sich über die Jahrhunderte mit der eingewanderten arabischen Bevölkerung vermischt und deren Kultur und Sprache weitgehend übernommen. Des Weiteren gibt es noch einen kleinen Anteil reiner Araber sowie die Haratin. Sie sind Nachfahren schwarzafrikanischer Sklaven oder Söldner, die ab dem 11. Jahrhundert nach Marokko kamen.


Typische Marokko - Einige Impressionen aus dem Land