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Städte & Orte

Das Ourika-Tal

Das Ourika-Tal beginnt etwa 30 km von Marrakesch beim Ort Tnine de l'Ourika und zieht sich weitere 25 km in südlicher Richtung bis Setti Fatma. Der Fluss Ourika entspringt weiter südwestlich an den Hängen des Toubkal-Massivs und versickert in der Ebene von Marrakesch.

Fährt man die einzige Straße nach Setti Fatma entlang des Ourika Flusses, passiert man anfangs eine Reihe kunsthandwerklicher Kleinbetriebe, die sich durch besonders kreative Stücke von den typisch marokkanischen an anderen Orten unterscheiden. Dennoch ist dieses Tal immer noch sehr ursprünglich geblieben. Es wird sogar oft als das ursprünglichste Flusstal im Hohen Atlas bezeichnet.

Von den Felswänden rechts sprudelt sehr oft Wasser, welches über die schmale Straße in das links gelegene Flussbett fließt. Kinder verkaufen in der Gegend geerntetes Obst oder gesammelte Kräuter, das was die jeweilige Jahreszeit so hergibt. Der Fluss wird von vielen mehr oder weniger vertrauenerweckenden schmalen Hängebrücken überquert. Wenn man sich traut, kann man sich auf der anderen Seite in einem der zahllosen kleinen Café´s, die den Eindruck machen ihre Wohnzimmer an den Fluss gestellt zu haben, mit einem Glas Tee oder Kaffee belohnen. Auch die Tajines sind hier besonders lecker und günstig

Im letzten Dorf, Setti Fatma, ist es möglich dem Verlauf des Flusses ein Stück zu folgen und dabei 7 Wasserfälle zu erleben. In der freien Natur können Frösche, Geckos, Falken, dunkelrot geflügelte Finken sowie Pappeln und Trauerweiden entdeckt werden. Das Tal lädt ein, entlang des Flusses spazieren zu gehen, die Felsen hoch zu klettern oder zu einer Wanderung in die Berge. Aber auch einfach nur im Auto dem Lauf des Flusses zu folgen um in Setti Fatma gemütlich mit den Füßen im Wasser eine Tajine zu genießen, macht aus diesem Tagesausflug schon ein besonderes Erlebnis.

Kombinierbar mit folgender Stadt/Region: Hoher Atlas

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Ait Bouguemez

wird das „Tal der glücklichen Menschen“ genannt – und genauso empfinden wir es auch. Schon beim ersten Besuch haben wir uns in dieses Gebiet „ verliebt“. Aufmerksam geworden sind wir durch einen Fernsehbeitrag.

Bei 1740m ü.d.M. ist auch im Hochsommer ein sehr angenehmes Klima, tagsüber Mitte bis Ende 20°C und nachts kühlt es zum Schlafen ab. Dieses Hochtal mit seinen 32 kleinen Ansiedlungen ist eine Sackgasse. Die Anreise von der letzten größeren Stadt Azilal aus dauert circa drei Stunden und eignet sich deshalb für die klassischen Rundreisen nicht. Auch Pauschaltouristen findet man hier nicht. Das ist uns sehr recht, denn dadurch erleben wir hier eine Natur mit ihren Menschen in ihrer nahezu seit Jahrhunderten unveränderten Lebensweise. Natürlich gibt es in dem kleinen Hauptort Tabant mittlerweile ärztliche Versorgung, eine Post und mehrere kleine Cafés. Autos fahren hier allerdings recht selten. Man geht zu Fuß, nimmt das Mofa oder den Esel.

Die Menschen leben hier von ihrem Land und das ist sehr fruchtbar, denn Wasser gibt es reichlich und hier wurde ein System entwickelt wie es untereinander gerecht verteilt wird. Das funktioniert auf diese Weise schon seit vielen hundert Jahren. Deshalb zählt Ait Bouguemez im Vergleich zu den Nachbartälern eher zu den reichen Gebieten. Hungern müssen die Menschen hier nicht. Alles kommt frisch auf den Tisch. In diesem grünen Tal gedeihen vor allen Dingen alle bekannten Obstsorten und wir finden tausend Jahre alte Walnussbäume. Auch Kartoffeln, Getreide und alles Mögliche an Gemüse wird angebaut.

Individualtouristen starten von hier aus ihr Trekking zum Ighil M´goun, dem zweiten 4000er des Hohen Atlas. Die Luft ist sauber und sauerstoffreich, daher bieten sich hier einfache Wandertouren von unterschiedlicher Länge an. Zwischen 2 Stunden und einem ganzen Tag, natürlich mit ausreichend Pausen, und 3 Tagen zu einem etwas höher gelegenen Plateau mit einem See , wo sich im Sommer die Nomaden mit Tieren niederlassen, ist alles möglich.

Vor einigen Jahren entdeckte ein chinesischer Tourist versteinerte Dinosaurierspuren. Die einheimischen Berber haben diesen eigenartigen Mulden in den Felsen keine Bedeutung beigemessen. Man hat die Fußspuren weiter verfolgt und eine Höhle gefunden, worin das Skelett eines der Tiere lag. So hat es uns jedenfalls der nächste Nachbar der Spuren erzählt. Zur anderen Seite des Tals kann man bei Wassertiefstand eine kleine Schlucht durchwandern.

Es gibt hier einige Frauen-Cooperativen, die gemeinsam handarbeiten und ihre fertigen Stücke in einem kleinen Laden verkaufen. Gerne dürfen wir die Frauen besuchen und uns in der Wollverarbeitung versuchen. Am meisten faszinieren uns dabei das Lachen und die entspannte Atmosphäre. Es macht viel Spaß und man bekommt zu der Arbeit ein ganz anderes Verhältnis.

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Essaouira

Essaouira – die schöne Schlafende, die Stadt des Windes oder die Weiße Stadt - ist unsere Lieblingsstadt in Marokko. Wir fühlen uns hier viel mehr mittendrin und dazugehörig als in jeder anderen Stadt. Wir wohnen wir sehr gern mitten in der Medina. Sie ist Autoverkehr frei und viel weniger hektisch als in Marrakesch. Tritt man durch das Tor des Maison du Sud ist es kühl und ruhig. Wer gern bei offenem Fenster schläft , sollte sich für ein Zimmer zum Innenhof entscheiden, denn da ist es auch nachts ruhig. Von der Dachterrasse hat man einen schönen Blick auf die belebten Gassen und kann im Liegestuhl windgeschützt die Sonne genießen.

Eher untypisch für eine marokkanische Altstadt sind die Gassen wie ein Schachbrett angeordnet. Dadurch fällt es auch Touristen leicht sich schnell zu orientieren. Die Medina ist nicht groß und recht übersichtlich. Hier ist es besonders interessant Menschen zu beobachten. Hippies aller Altersstufen, Marokkaner in verschiedenster landestypischer oder auch westlich körperbetonter Kleidung und Touristen aus aller Herren Länder begegnen sich hier mit selbstverständlicher Toleranz.

Wir besorgen uns die leckersten Cremeschnittchen und nehmen sie mit in ein Café am Platz. Dort bestellen wir uns Kaffee oder Tee und ein Messer zum Schnittchen teilen. Nun lassen wir die Leute an uns vorbei ziehen und genießen den Nachmittag.

Der Sonnenuntergang, von der Festungsmauer aus, ist ein besonderes Highlight für Fotografen und Romantiker. In diesem Viertel findet man sehr viele Kunsthandwerker und Künstler. Es ist eher das Viertel, in dem Touristen kaufen. Wir lieben ganz besonders den Souk der Einheimischen, der abends erst richtig voll ist und besonders im Dunkeln schon ein klein wenig unheimlich wirken kann.

Der Stadt-Strand ist zum Sonnenbaden und Schwimmen nicht so geeignet. Der Wind bläst fast unaufhörlich. Deshalb verbringen wir einen Badetag gern im 25 km entfernten Sidi Kaouki, einem kleinen unscheinbaren Dorf und früheren Piratennest. Heute sehr beliebt bei Surfern. Kilometerlange Strände laden hier zum Baden, Reiten und Quad fahren ein.

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Imi ´n Ifri

Der einzige Grund hier zu halten ist die „Pont naturelle“ – die natürliche Brücke.

Wenn man über diese Brücke nicht informiert ist und von Demnate kommend den Hohen Atlas auf einer Nebenstrecke Richtung Ouarzazate überqueren möchte, fährt man einfach drüber ohne zu ahnen ,welch spektakulärer Anblick sich unter der Straße verbirgt. Auf beiden Seiten der Straße führen Treppen nach unten. Es ist egal, welche Seite man für den Einstieg benutzt. Der Anblick ist von beiden Seiten aus gigantisch. Wer es sich zutraut, klettert hindurch um auf der anderen Seite über die Stufen dann wieder zur Straße zu gelangen.

Schwindelfrei sollte man sein, aber auf Tariks Hilfestellung können sie sich zu jeder Zeit und in jeder Situation verlassen. Wer allerdings die Marokkaner in ihren Flip Flops und die kleinen Mädchen im Kleid und Ballerinen über die Felsen springen sieht, der versteht, dass zuerst die Angst da ist und die Unsicherheit dann mit sich bringt. Für den Fußweg braucht man eine gute halbe Stunde, mit Fotopausen für den ganzen wirklich lohnenswerten Stopp ca. eine Stunde.

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Imlil – Toubkal Nationalpark

Eine kleine Berbersiedlung 65 km südlich von Marrakesch liegt in 1740m ü.d.M. und ist Ausgangspunkt für Trekking- und Bergtouren. Der Jebel Toubkal ist mit seinen 4167m der höchste Gipfel Nordafrikas. Imlil ist der ideale Startpunkt um ihn zu besteigen. Der Hohe Atlas ist ein Wandergebirge und dieser Weg wird von vielen Touristen im Sommer beschritten.

Der kleine Ort wirkt sehr quirlig und lebendig. In der Hochsaison wird er eigentlich für den Autoverkehr gesperrt, weil die einzige Straße sehr eng ist. Am Anfang des Ortes gibt es einen riesigen Parkplatz und die Straße wird durch eine bewachte Schranke versperrt. Irgendwie schaffen es aber doch noch viel zu viele Marokkaner den Schrankenwärter zu überzeugen, dass sie nun unbedingt ihr Auto mitnehmen müssen. Das ist schon spannend zu beobachten wie man bei Gegenverkehr aneinander vorbei kommt. Es klappt immer, oft lautstark und impulsiv, für Unbeteiligte interessant.

Es gibt einige kleine Hotels, Cafés und Gites und reichlich Bergführer. Dinge des täglichen Gebrauchs, Lebensmittel und Souvenirs gibt es ausreichend und preiswert. Wir trinken gern einen Kaffee auf einer der hoch gelegenen Terrassen um in Ruhe anzukommen und den Ausblick zu genießen. Dann folgen wir einem verschlungenen Pfad zur Herberge Roches Aremd auf 1980 m ü.d.M. Dafür brauchen wir je nach Kondition 1,5 bis 2,5 Std. Wir sind in Urlaub und nehmen uns die Zeit, die wir brauchen, um mit allen Gästen den Aufstieg zu schaffen. Wer es sich überhaupt nicht zutraut, aber dennoch gern mit nach oben möchte, wird von oben mit dem Auto abgeholt. Auf dem Rücken eines Esels ist ebenfalls eine gute Alternative. Die Bergesel sind kräftig, trittsicher und erfahren im Transportieren von Touristen.

Oben werden wir mit einem sehr guten Mittagessen versorgt und genießen den Ausblick auf das Dorf Imlil. Für den Abstieg wählen wir einen anderen Weg, der entweder die Straße sein kann oder noch an einem schön gelegenen Wasserfall vorbei führt. Je nach Kraftreserven unserer Gäste entscheiden wir uns für eine der beiden Möglichkeiten oder teilen uns auf.

Einige Szenen der Filme „Kundun“ von Martin Scorsese und „Sieben Jahre in Tibet“ mit Brad Pitt wurden 1997 in Imlil gedreht.

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Marrakesch

Marrakesch - „Perle des Südens“ oder die „Rote Stadt“. Sie liegt auf einer Höhe von 450 m ü.d.M. nördlich des Hohen Atlas. Keine Reportage in einer Zeitschrift ohne das berühmte Foto aus den Menara Gärten mit den schneebedeckten Gipfeln des Atlas-Gebirges im Hintergrund.

Wer vom Orient mit seinen farbenfrohen Märkten und prachtvollen Palästen träumt, wird in Marrakesch all dies finden. Diese Stadt spiegelt die gesamte faszinierende Vielfalt Marokkos wider. Mittelalter und Moderne vereinen sich zu einem harmonischen Ganzen und schließen sich in keiner Weise gegenseitig aus.

Touristen sind froh hier nicht selbst fahren zu müssen. Schwere moderne Geländewagen überholen Eselskarren während von links und rechts Fußgänger, Fahrradfahrer und Mofas – besetzt mit Männern, Frauen oder oft ganzen Familien bekleidet mit Djellebas und wehenden Kopftüchern – scheinbar kopflos ihrem Ziel folgen. Am Kreisverkehr, in dem rechts vor links gilt, stehen Verkehrspolizisten, die wahllos den einen oder anderen mit ihrer Trillerpfeife zum Halten auffordern. Irgendeine Verkehrsregel wird in diesem Chaos garantiert gebrochen. Sehr oft wird sogar eine rote Ampel ignoriert. Es verwundert, dass selten ein Unfall passiert.

An Sehenswürdigkeiten ist die Stadt reich. In zahlreichen Reiseführern werden sie ausführlich beschrieben. Wir haben immer einige dabei und leihen sie als Abendlektüre gern aus. Wir empfehlen Marrakesch am Ende einer Rundreise zu besuchen. Man hatte dann etwas Zeit sich an Land und Leute zu gewöhnen und wird den Besuch mehr genießen. Der mögliche Kulturschock lässt sich so vermeiden. Deshalb beginnen wir unsere Runde am liebsten vormittags am Djemaa el Fna – dem Platz der Gaukler oder der Gehängten – der Platz belebt sich nur langsam .

Zunächst erfrischen wir uns mit einem frisch gepressten Orangensaft, der hier Tradition hat. So gestärkt wenden wir uns den Souks (Bazar) zu und lassen uns einfach ohne besonderes Ziel treiben. Das Warenangebot ist so unzählig wie der Sand der Sahara. Selten werden wir von Ladenbesitzern angesprochen und wenn, immer freundlich – äußerst selten aufdringlich. Günstige Preise braucht man hier allerdings nicht zu erwarten. Touristen gibt es wie ebenfalls unzählig und täglich neu, da kommt das Geschäft von allein. Wir beobachten allerdings, dass die meisten Menschen mittlerweile mehr gucken und fotografieren als kaufen.

Irgendwann führt uns unser Weg zum Marrakesch Museum und zur Medersa Ben Youssef, beides einen Besuch wert. Danach gehen wir gern zurück zum großen Platz um entweder eine leichte Mittagsmahlzeit oder nur einen Kaffee auf einer der Dachterrassen einzunehmen. Von dort oben hat man einen herrlichen Blick über den gesamten Platz und kann das bunte Treiben beobachten und fotografieren.

Nach der Pause lohnt ein Besuch im Bahia Palast und der Saadier Gräber, die durch schmale Gassen, vorbei am Restaurant Darelsalam (bekannt aus dem Hitchkock Thiller – Der Mann, der zu viel wusste)ebenfalls gut zu Fuß zu erreichen sind.Etwas außerhalb der Medina lohnt ein Besuch im Jardin Majorelle - dem Garten des Yves St. Laurent. Er ist eine Oase der Ruhe nach der Hektik und dem Lärm der Stadt.

Gegen Abend finden wir uns wieder am Djemaa el Fna ein, denn mit hereinbrechender Dunkelheit verwandelt sich die Atmosphäre des Platzes. Auch das beobachten wir erstmal von oben. Wer den Sonnenuntergang sehen oder fotografieren möchte, ist am besten auf der Terrasse des Café de France aufgehoben. Hinter dem Minarett der Kotoubia Moschee verfärbt der Himmel sich orange und liefert eine romantische Kulisse für traumhafte Fotos.

Die Imbissstände werden aufgebaut und das Treiben auf dem Platz wird lauter und lauter. Immer mehr Musiker treffen ein und um ihr Publikum zu halten müssen sie an Lautstärke ihre Konkurrenten übertönen. Akrobaten, Schlangenbeschwörer, Frauen, die Henna-Malerei anbieten und Menschen ohne Ende strömen auf den Platz. Da wir uns im Hellen von oben einen Überblich verschafft haben, trauen wir uns jetzt auch ins Getümmel. Vorsicht allerdings vor den Abzockern – wie gut, dass wir Tarik dabei haben, der angemessene Preise für die kleinen Vergnügungen kennt. Oft erntet er böse Blicke von den Schaustellern, wenn er unsere Gäste grad noch abhalten konnte aus Unkenntnis zu viel Geld zu zahlen.

Das war ein typischer Tag in Marrakesch. Die Stadt bietet natürlich viel mehr. Die moderne Neustadt eignet sich zum Shoppen – hier findet die Touristin alles, was in westlichen Städten auch zu finden ist.

Gerne besuchen wir die von ihnen gewünschten Sehenswürdigkeiten oder lassen uns durch die Stadt kutschieren. Das allerdings lieber am frühen Morgen, wenn die Luft noch frisch und der Verkehr noch nicht so dicht ist.

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Ouzoud

Ouzoud ist ein sehr kleines Dorf im nördlichen Hohen Atlas und nur bekannt durch die höchsten Wasserfälle Marokkos. Aus ungefähr 40m Höhe rauscht das Wasser in die Tiefe und fängt sich unten in mehreren Wasserbecken, bevor es weiterfließt.

Diese Wasserbecken werden im Sommer von Marokkanern zum Baden genutzt, wie auch der ganze Ort von marokkanischen Touristen stark frequentiert wird. Europäer sieht man eher wenig. Genau das macht den Charme dieses Ortes aus.

Um einen Blick auf den Wasserfall zu werfen, geht man einen schön ausgebauten Weg entlang, der von den typischen kleinen Souvenirständen gesäumt wird. Vorbei an einigen Cafés und einem Hotel geht es einige Stufen nach unten. Der Weg ist breit und schattig und durch ein stabiles Geländer gesichert. Hier werden Kräuter angeboten, dort Schuhe und Kleidung, am nächsten Stand lauter Zierrat oder auch Kinderspielzeug. Die Fülle ist unendlich und die Preise sind im Vergleich zu Marrakesch sehr niedrig.

Auf einigen Plateaus stehen unter Bäumen kleine Zelte, die man sich zum Übernachten mieten kann. So ein Platz im Zelt, das Rauschen des Wasserfalls im Ohr und fröhliche und lautstark arabisch redende Menschen, die sicher die ganze Nacht keine Ruhe geben, kostet 6-7€.

Nach einigen Stufen bergab kommen wir an ein Café mit einer schönen Aussichtsterrasse auf den Wasserfall. Hier gibt es typisch marokkanische Spezialitäten wir Raifa (Blätterteig-Pfannkuchen) und Tee. Alles ganz frisch zubereitet, denn nur so lieben es die Marokkaner.

Noch ein paar Stufen weiter hinunter gelangt man an eine Aussichtsplattform, von wo aus man sehr schöne Fotos schießen und auch einen Blick auf das bunte Treiben am Grund werfen kann. Wem das genügt, der hat Ouzoud gesehen. Allerdings ist es nicht allzu anstrengend auf der anderen Seite des Wasserfalls zu Fuß bis nach unten zu wandern. Hier nehmen wir einen ortsansässigen Führer mit, denn der kennt den besten Weg und kann uns unterwegs mit Informationen zu Flora und Fauna versorgen. Der Weg ist wirklich viel weniger anstrengend als es von oben vermuten lässt und ein spektakulärer Anblick entschädigt dafür. Natürlich gibt es auch hier unten wieder die Möglichkeit sich mit Getränken zu versorgen. Zurück nehmen wir die Treppenstufen und erreichen dann wieder das Aussichtscafé.

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Sidi Kaouki

Hier verbringen im Sommer vor allen Dingen Marokkaner ihren Urlaub. Deshalb ist es zwar ein touristisch genutzter Strand, aber trotzdem sehr authentisch und von Hotelburgen ist gar nichts zu entdecken. Hoffentlich bleibt es noch lange so. Der Strand ist lang und nur auf den ersten 100m sind in Dreier- oder Viererreihen Liegestühle und Bastschirme aufgestellt, die für wenig Geld zu mieten sind.

Möchte man ungestört für sich sein, geht man ein bisschen weiter und hat seine Ruhe. Der vordere Bereich des Strandes bietet einige Vorteile, denn es gibt kleine Restaurants und auch eine Toilette. Hier wird die bestellte Tajine sogar direkt an den Lagerplatz gebracht .

Das Baden macht Spaß und hier eignet es sich auch hervorragend für kleine Kinder. Die Wellen laufen ewig lang fußknöchelhoch am feinen Sandstrand aus. Größere vergnügen sich in den meist einen halben Meter hohen Wellen. Wellenreiten oder surfen kann man hier lernen und das Material dafür ausleihen. Wir mieten uns sehr gerne einfach zu bedienende Quads mit einem Führer, der uns am Strand entlang, die Dünen hoch und auch im Oberland entlang führt. Auf diese Weise bekommt man viel zu sehen und hat daneben noch den Fahrspaß. Auch das Reiten auf Araberhengsten und Dromedaren wird hier angeboten.

Unbedingt einen Besuch wert ist die Strandküche von Abdou, die aber nicht so einfach zu finden ist. Es gibt keine Hinweisschilder, aber trotzdem ist es immer voll. Kein Wunder, denn dieser Geheimtipp hat´s in sich. Zum einen natürlich die Lage direkt am offenen Meer, dann der beste frischeste Fisch der gesamten Region und ganz besondere Gäste runden diesen Ort ab. Mit Abdou gibt es ein Fernsehinterview, in dem er erzählt, dass er früher schon mit den damals noch unbekannten Rolling Stones, Bob Marley und Jimi Hendrix am Strand Joints geraucht hat. Man glaubt es ihm aufs Wort.

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