Reisetagebuch der Rundreise vom September 2016 mit Barbara und Walter

10.09. – 12.09. Essaouira

Wir starten in Frankfurt und fliegen über Madrid nach Marrakesch, wo wir pünktlich landen. Unterwegs haben wir eine schöne Sicht auf Gibraltar und bekommen einen ersten Eindruck von dem „roten“ Land Marokko.

Wir wollen von Marrakesch nach Essaouira fahren, dort uns einige Tage auf Marokko einstimmen und dann am 13.09. unsere Rundreise beginnen. Schon im Vorfeld bekommen wir von Tarik Tipps für unseren Aufenthalt.

Den Plan die Strecke von Marrakesch nach Essaouira per Bus zu bewältigen können wir nicht umsetzen, Supratours hat keinen Platz mehr frei, deshalb nehmen wir kurz entschlossen ein Taxi, das uns in Essaouira am Bab Doukhala absetzt. Nach einer kurzen Verschnaufpause – wir essen unseren ersten marokkanischen Pfannkuchen – machen wir uns auf den Weg durch die für Autos gesperrte Medina und finden – durch eine Baustelle etwas in die Irre geleitet – mit Hilfe zweier Einheimischer schnell zu unserem Riad „O Gré du Vent“. Für die Taxifahrt bezahlen wir 650DH, laut unserer Riadbesitzerin ein normaler Preis und im Vergleich zu den 200DH, die wir für das kurze Stück vom Flughafen bis zum Hauptbahnhof in Marrakesch bezahlt haben, geradezu günstig.

Essaouira ist eine Mischung von Ursprünglichkeit – besonders im Souk und den umliegenden Gassen und dem Hafen – und touristischem Leben. Wir haben das Glück, dass während unseres Aufenthaltes dort das Opferfest gefeiert wird, mit der höchste muslimische Feiertag. Tarik und auch unsere Riadbesitzer haben uns auf die Schlachtung von Schafen vorbereitet, deshalb sind wir nicht erstaunt über die vielen Schafe, die in den Handkarren durch die Straßen transportiert werden und die Blutflecken, die man vereinzelt sieht. Montags werden auf den Straßen die Schafsköpfe auf großen Grillrosten über Kohlefeuern geröstet, auch das kommt uns nicht mehr so befremdlich vor.

Wir essen unsere ersten Tajines, trinken den sehr starken …. und süßen …. Grüntee, meist mit Minze, einmal trinke ich ihn mit Ingwer, was auch lecker ist.

Wir besuchen auch den Strand, der breit und sehr weitläufig ist. Leider ist die Uferpromenade im Bau, was dem Strandleben viel von seinem Flair nimmt.

Montag Abend lernen wir dann Tarik kennen. Gemeinsam bewundern wir im Hafen den Sonnenuntergang und gehen essen – unsere erste Pastilla – mit Hähnchen und Mandeln gefüllt, mit Zimt gewürzt und sehr lecker. Anschließend begleitet Tarik uns zu unserem Riad, wo er uns am nächsten Morgen dann abholen will. Schon nach dem ersten gemeinsamen Abend haben wir das Gefühl, dass wir es mit Tarik 2 Wochen lang aushalten können 😉

Mit unserer Unterkunft sind wir ebenfalls zufrieden: Zimmer und Bad eher einfach, aber zweckmäßig, ein ausgesprochen schön angerichtetes marokkanisches Frühstück – Pfannkuchen, Brot, Honig, Marmelade und Amlou (Mandelmus mit Arganöl und Honig), Obst und selbstgemachten Joghurt – in dem sehr gemütlichen überdachten Innenhof, eine Dachterrasse mit herrlicher Aussicht über die Medina und das Meer und Besitzer, die für alle Fragen offen sind.

Sonnenuntergang
Blick von unserer Dachterasse
Der Mützenmann
Abendessen mit Tarik

13.09. Agadir

Wir starten pünktlich. Die Strecke bis Agadir führt durch das Gebiert der Arganbäume, die weltweit nur hier wachsen. Bei einigen Zwischenstopps schauen wir uns die Bäume genauer an, wir sehen die berühmten Ziegen, die sich nach den Blättern recken und dafür sogar in die Bäume klettern. Wir machen einen kurzen Halt in einer Arganöl-Kooperative, wo man uns zeigt, wie die Früchte geschält werden – die Schalen werden als Viehfutter genutzt – ,dann die harte Innenschale geknackt wird , sie dient als Brennmaterial und der etwa sonnenblumengroße Kern in den speziellen Steinmühlen gemahlen wird. Für kosmetische Zwecke verwendet man den frischen Kern, für Speiseöl wird der Kern noch geröstet. Wir kaufen eine Flasche Speiseöl (250ml für 170DH) und freuen uns an dem sehr leckeren nussigen Geschmack.

Mittagsimbiss (Arganöl, Olivenöl, Honig, in die wir Brot tauchen, dazu Oliven) nehmen wir in einem Restaurant mit Blick auf ein ganzes Tal ausfüllende Bananenplantagen, die Bananen sind relativ klein und werden auf dem lokalen Markt angeboten. Hier fragen wir zum ersten Mal nach WLan, um Nachrichten abrufen zu können, ein Ritus, der uns die kommenden 2 Wochen begleiten wird.

Vor Agadir machen wir einen Abstecher zum Paradise Valley mit kurzer Wanderung. Leider führt der Fluss nur wenig Wasser, deswegen ist der Anblick nicht ganz so spektakulär, die Wanderung trotzdem sehr schön, für uns besonders deshalb, weil es uns an ein sehr ähnlich aussehendes Tal mit gleichem Namen in Brasilien erinnert.

Auf der Weiterfahrt treffen wir Conny, die uns die kommenden 2 Wochen begleiten wird. In Agadir fahren wir direkt auf die Kasbah, die wie die ganze Stadt bei einem Erdbeben 1960 weitgehend zerstört wurde und genießen den Blick über die Bucht.

Wir wohnen im Hotel Anise – in einem riesigen Appartement – und essen auch dort zu Abend. Zum Nachtisch machen Conny und Tarik uns mit den berühmten „Schnittchen“ bekannt, kleine Kuchenstücke, die es in unendlicher Auswahl gibt.

Küstenstraße nach Agadir
Im Paradise Valley

14.09. – 16.09. Oumesnat

Nach einem üppigen Frühstück und einem Strandspaziergang brechen wir gegen 12.00 auf Richtung Oumesnat. Unterwegs haben wir immer wieder tolle Ausblicke – an einem Steinfeld mit Arganbäumen und Blick auf die Berge des Anti-Atlas und an der Kasbah Tizourgane legen wir Fotostopps ein. Die Kasbah liegt auf einem Hügel, sie ist bewohnt. Leider reagiert niemand auf unser Klopfen, aber auch von außen ist die Anlage sehenswert.

Auf dem Weg nach Oumesnate
Kasbah Tizourgane

Gegen 16.00 erreichen wir Oumesnat, vom Parkplatz bis zu unserer Unterkunft, dem „Maison traditionelle“ müssen wir einige 100m zu Fuß gehen. Rashid, der Besitzer des Hotels, holt uns am Parkplatz ab. Unser Zimmer ist einfach eingerichtet, der Ausblick – besonders von der Terrasse aus – genial. Nach einem Tee machen Walter und ich einen ersten Spaziergang durch den alten Ortsteil bis zur Moschee. Die meisten Häuser sind hier unbewohnt und im Verfall begriffen. Das Nebeneinander von bewohnten Häusern und Ruinen, das wir hier überall sehen, ist für uns sehr ungewohnt.

Unsere Mahlzeiten werden auf der Terrasse serviert, wir essen nicht à la carte sondern bekommen alle dasselbe Essen serviert, am ersten Abend eine kalte Apfel-Bananen-Karottensuppe bestreut mit Zimt, dann Hähnchen mit Zwiebeln und Rosinen, begraben unter einem Berg kleiner Nudeln, bestreut mit Zucker und Zimt, zum Abschluss Obst und einen Tee aus Eisenkraut.

Am nächsten Morgen gegen 7.30 beobachten wir im ausgetrockneten Flussbett unterhalb des Hauses Wildschweine, wir bemerken sie, weil die Hunde anschlagen.

Die Moschee von Oumesnate
weiß abgesetzt – unsere Unterkunft

 

 

Nach einem gemütlichen Frühstück – hier gibt es das Berberfrühstück mit Arganöl, Marmelade und Amlou – brechen wir gegen 10.00 auf zum „Gorges Ait Mansour“, kurz hinter Oumesnat fahren wir am „Tête de Lion“ vorbei, einer besonderen Steinformation, die wir wegen des dafür ungünstigen Sonnenstandes nicht gut erkennen können und machen wenig später am „Chapeau de Napoléon“ einen ersten Fotostopp. Auf der Weiterfahrt öffnen sich immer wieder schöne Ausblicke auf die in den Berghängen liegenden Ammeln-Dörfer. Am Ziel angekommen bummeln wir ein Stück durch die eindrucksvolle Schlucht, teilen uns zu Mittag ein „Tajine-Omellett“

Chapeau Napoleon
Gorges Ait Mansour

 

Nächste Station sind die Blauen Steine des belgischen Künstlers Jean Vérame. Die Idee die Steinformationen so weitläufig zu bemalen ist schon etwas verrückt, wir fotografieren ausgiebig und denken am Ende, dass durch die Bemalung in besonderer Weise auf die schönen Steinformationen aufmerksam gemacht wird.

Auf dem Rückweg fahren wir nach Tafraoute, hier kaufen wir uns eine kleine Teekanne.

 

Am nächsten Tag besuchen wir vormittags das „Maison traditionelle“, das ehemalige Wohnhaus der Familie, das heute ein Museum ist. Mohammed, der jüngere Bruder von Rashid, führt uns durch die ehemaligen Wohnräume, zeigt uns die alten Möbel und Gerätschaften und erklärt uns deren Funktion.

Im Obergeschoss, der Etage, die traditionell den Gästen vorbehalten ist, treffen wir auf den Vater der Beiden, einen über 90 Jahre alten Herrn, der in diesem Haus geboren wurde, jetzt aber im Dorf lebt. Er ist seit einem Unfall erblindet, bewegt sich jedoch sehr sicher in den Räumen, bereitet für uns – unter Mithilfe von Mohammed – einen traditionellen Tee zu und erklärt dabei diesen Brauch – überwiegend in ausgezeichnetem Deutsch, gibt Episoden aus seinem Leben zum Besten, führt dann an mir die traditionelle Frauenbekleidung vor – ein schwarzes Tuch mit buntem Saum, das ähnlich einem Sari gewickelt wird und singt zum Abschluss 2 Lieder, die er mit Banjo begleitet. Er beeindruckt uns sehr durch die Würde und Zufriedenheit, die er ausstrahlt.

Ein Teil der alten Küche. Hier wurde Getreide gemahlen
In der guten Stube

Gegen 12.00 starten wir zum Agadir Tasguent. In einem Dorf unterhalb des Agadir besuchen wir Hassan und seine Familie. Die anfängliche Zurückhaltung legt sich schnell, Hassan bereitet Tee für uns zu, anschließend essen wir – alle an einem runden Tisch aus einer Tajine – Lamm mit Pflaumen und Kartoffeln. Anschließend besichtigen wir den Agadir, eine Speicherburg mit 200 Räumen, in denen die Bauern der Umgebung ihre Vorräte gelagert haben. Wir sehen schön bemalte Holztüren, statt Leitern ragen aus den Mauern Steinplatten, über die man die oberen Etagen erreichen kann. Hier serviert man uns mal keinen Tee sondern Kaffee, zum Abschluss genießen wir von der „Terrasse“ aus den grandiosen Blick in das Tal.

Am Abend wartet noch eine besondere Überraschung auf uns. Nach dem Abendessen – Tajine „Kefta des Oeufs“, wieder sehr lecker, spielen Mohammed, Rashid und 2 Freunde für uns Berbermusik, ein Mann aus einer französ. Reisegruppe trägt einige Chansons vor …. wir fühlen uns an „Dersert inspiration“ von Lulo Reinhardt erinnert und genießen bis gegen 23.00 diesen wunderschönen Abend.

Zu Fuß zum Agadir hoch
Berbermusik mit Rachid, Mohamed und zwei Freunden

17.09. –19.09. Tamnougalte

Wir brechen nach einem schnellen Frühstück kurz nach 8.00 auf, weil wir heute eine lange Wegstrecke vor uns haben (ca. 400km). Für uns ist das kein Problem, die vielen, immer wieder neuen Eindrücke, die uns die Landschaft bietet, lassen keine Langeweile aufkommen. Bei einem Stopp in Tazenakht kaufen wir Safran ein (25DH/gr).

Unterwegs passieren wir ein Tal, in dem eine Reihe Steinbrücken durch starke Regenfälle zerstört sind, der Boden ist noch feucht, auf holprigen Fahrspuren neben den Brücken kommen wir ein Stück weit nur langsam voran. Gegen 18.00 erreichen wir schließlich die Kasbah Itrane in Tamnougalte, in der wieder ein schönes Zimmer auf uns wartet und leckere Mahlzeiten, die wir fast immer auf der Terrasse neben dem Pool einnehmen.

Sonntag Vormittag steht der Besuch der Kasbah Tamnougalte auf dem Programm. Hisham, ein Freund Tariks, zeigte uns in einer ausführlichen Führung die zugänglichen Räume und lädt uns auf die Dachterrasse zu einem Tee ein. Von den hier lebenden 20 Familien sieht man kaum jemanden. Bei dem anschließenden Rundgang durch den Garten versorgt Hisham uns mit frischen Datteln, die wir mittlerweile sehr gerne essen.

Dann geht es weiter zu einem nahe gelegenen Dorf mit schöner Aussicht auf den Draa, der gerade nur wenig Wasser führt.

Unsere Hotelterrasse
In der Kasbah Tamnougalte

Durch die Hotelbesitzerin erfährt Tarik, dass im Dorf eine Hochzeit stattfinden soll, wir erleben den von einer fröhlich aufspielenden Musikergruppe begleiteten Zug der Bewohner – überwiegend Frauen und Kinder – zum Haus des Bräutigams, vor dem eine große Gruppe weiß gekleideter Männer wartet. Wenn wir das richtig verstanden haben, sollte hier eine rituelle Henna-Bemalung des Bräutigams stattfinden.

Am nächsten Tag besuchen wir die Felsmalereien von Tizouline, die frei zugänglich sind. Unterwegs kaufen wir uns in einem Souk eine einfache braune Tajine, wie sie hier überall benutzt wird (25DH). In der kargen Landschaft hatte Hisham für uns einen schönen Platz für ein Picknick ausgesucht und lädt uns ein zu Tee, Nüssen, Oliven, marokkanischem Salat und Fleischspießen. Wegen eines kleinen Missgeschicks – als Hisham das Grillfeuer anzünden will, stellt sich heraus, das alles da ist, nur kein Feuerzeug ;-)……zieht sich unser Picknick in die Länge. Am Ende haben wir auch noch etwas Pech mit dem Wetter, ein starker Wind kommt auf und es fällt etwas Regen, deshalb gibt es den Nachtisch in einer Halle des Hauses, in dem der Wärter der Felsmalereien wohnt. Wegen des ungemütlichen Wetters verzichten wir auch auf den eigentlich geplanten Spaziergang weiter ins Tal hinein.

Prähistorische Felsmalereien

20.09. –21.09. Merzouga

Unser nächster Reisetag führt uns 300km weiter nach Merzouga. In Alnif machen wir den ersten Stopp und schauen uns das Angebot eines Fossilienhändlers an. Beim nächsten Halt in Rissani wartet ein besonderes Erlebnis auf uns. Bei einem Gewürzhändler, den Tarik über seinen Bruder vermittelt bekam, kaufen wir sehr günstig Gewürze ein (ca. 1kg für 100DH). Wir werden zum obligatorischen Tee eingeladen, den wir direkt im Verkaufsstand trinken und essen mit Fleisch und Gemüse gefülltes Fladenbrot, das sehr lecker schmeckt, mit insgesamt 400DH jedoch arg überteuert ist.

Unterwegs nach Merzouga – Djebel Saghro
Warten auf das Essen im Gewürzstand

In Merzouga haben Tarik und Conny kurzfristig ein neues Hotel, das Kanz Erremal für uns gebucht. Im ursprünglich vorgesehenen „Petit Prince“ wurde ein Stellplatz für Wohnmobile eingerichtet, was den Ausblick auf die Wüste etwas beeinträchtigt. Das „Kanz Erremal“ steht direkt am Rande der Dünen und bietet von seinen Terrassen einen direkten Ausblick auf die beeindruckende Wüstenlandschaft. Von der Terrasse vor unserem Zimmer beobachten wir einen wunderbaren Mondaufgang.

Am nächsten Tag sind wir nur zu dritt unterwegs, Conny ist nicht ganz fit und bleibt im Hotel. Wir fahren durch den Ort zu einer Stelle, wo man „Rheumabäder“ in warmen Wüstensand nehmen kann, treffen auf einen Kameltreiber, der frische Kamelmilch anbietet, sie ist sehr schaumig, es sieht fast aus wie Eischnee, Walter und Tarik teilen sich ein Glas Milch, Walter findet sie lecker. Anschließend geht es weiter durch die karge Steinlandschaft Richtung algerische Grenze. In einem Dorf sucht Tarik für uns jemanden, der uns den traditionellen Tee zubereiten kann. Hier gibt es kein Cafe, das geöffnet hat, aber es findet sich jemand, der uns in sein etwas außerhalb gelegenes Privathaus zum Tee einlädt und uns anschließend noch zu einem Ort führt, wo man Felsgravuren sehen kann und Tumuli, niedrige Steinbehausungen, deren Alter und Funktion nicht ganz zu klären sind.

Für abends haben wir einen kurzen „Sonnenuntergangs-Kamelritt“ gebucht. Leider ist es bewölkt, erst kurz bevor die Sonne verschwindet, zeigt sich der rote Himmel, gerade ausreichend für einige romantische Fotos. Das Reiten auf dem Dromedar hat Spaß gemacht und war auf alle Fälle entspannender als das für uns sehr anstrengende Stapfen durch den Sand.

Die Terrasse des Hotels mit Blick auf die Sanddünen

 

22.09. –23.09. Dades-Tal

Wir fahren ins Dades-Tal, Ziel ist die Auberge „Jardin de la Source“ in Ait Ali. Unterwegs machen wir einen Abstecher ins Todrha-Tal, die Schlucht ist recht spektakulär, allerdings hat der Abstecher durchaus gereicht. Vorher gibt es ein gemütliches Mittagessen in einem Zelt auf der Dachterrasse eines Restaurants.

Der Empfang im „Jardin de la Source“ ist sehr herzlich. Tarik und Conny haben den Besitzer Hussein vor einigen Jahren kennen gelernt. Wir wohnen in einem Appartement mit rundem Himmelbett und eigenem Balkon, den wir allerdings nicht genutzt haben, weil der schön angelegte Garten mit seinen diversen Sitzecken viel zu einladend ist. Frühstück und Abendessen sind bei Hussein lecker und ausgesprochen üppig.

Nachdem wir uns erfrischt haben, machen wir einen ersten Spaziergang durch die am Hang liegenden Gärten hinunter ins Tal zu einem kleinen Wasserfall.

Am nächsten Tag wollen wir in Begleitung von Hussein einen Spaziergang durch das Tal machen. Beim Abstieg ist Walter gestürzt und hat sich den rechten Fuß verstaucht. Wir sind dann noch hinunter bis zum Fluss gegangen, dann aber auf kürzestem Weg zurück in die Auberge. Im alten Dorf haben wir eine Weile auf dem „Beratungsplatz“ gesessen, ein schattiger Platz in einer Gasse mit Steinbänken auf beiden Seiten, wo man sich früher zum Gespräch getroffen hat. Dort begegneten wir Halima, die uns zu einem Tee in ihr nahe gelegenes Haus einlädt. Die Einladung zum Couscous, der traditionell Freitag Mittag gegessen wird, konnten wir leider wegen Walters schmerzendem Fuß nicht annehmen.

Nachmittags fahre ich dann mit Tarik und Conny ins Dades-Tal, erst durch die beeindruckende Schlucht mit den berühmten Serpentinen, dann weiter durch ein fruchtbares grünes Tal, gesäumt von immer wieder anders „aufgefalteten“ Felsformationen bis nach Msemrir. Walter wird unterdessen von Hussein bestens versorgt, einschließlich Fußbad mit Salz.

Im Garten der Auberge

 

24.09. – 25.09. Oase Fint

Wir brechen gegen 10.00 auf, es geht erst noch einmal hinauf ins Dades-Tal. Tarik hat Walter angeboten, noch einmal bis zu den Serpentinen zu fahren, worüber der sich sehr freut. So kann auch er von dem Aussichtspunkt oberhalb der Serpentinen den gigantischen Blick ins Tal genießen. Dann geht es zurück und weiter durch das Dades-Tal bis Ouarzazate. Unterwegs durchqueren wir ein Rosenanbaugebiet und kaufen in El Kelâa Rosenwasser ein. Am frühen Nachmittag kommen wir in Ouarzazate an und lernen das „Habous“ kennen, das Lieblingscafé von Conny und Tarik. Wir essen eine Kleinigkeit und gönnen uns zum Abschluss einen süßen Nachtisch, eines der von Conny heiß geliebten „Schnittchen“. Dann geht es weiter in westlicher Richtung zur ca. 10km entfernten Oase Fint. Am Stadtrand passieren wir ein offensichtlich als Baugebiet vorgesehenes Areal, in dem – für uns sehr ungewohnt – keinerlei Gebäude stehen, die Straßen und die Straßenbeleuchtung jedoch komplett fertiggestellt sind.

Unsere Unterkunft „La Terrasse des Délices“ liegt am Ortsrand – schön angelegte Gebäude, die Zimmer klein und einfach ausgestattet, eine tolle Terrasse mit blau gekacheltem Pool – rundum Steine, Sand, Palmen, ein Fluss mit wenig Wasser.

 

Nach einem erfrischenden Bad im Pool machen wir einen Spaziergang zum Fluss. Das Abendessen wird unter dem klaren Sternenhimmel auf der Terrasse serviert – Hähnchen-Tajine, wieder sehr lecker. Später gibt es Trommelmusik. Walter „durfte“ mit trommeln und hat sich gar nicht so schlecht geschlagen.

Am nächsten Vormittag besuchen wir die Kasbah Taourirt in Ouarzazate. Tarik kennt auch hier einen perfekt deutsch sprechenden Führer, der uns einen ausführlichen und dennoch kurzweiligen Rundgang durch die Kasbah bietet. Auf den anschließend vorgesehenen Besuch des Filmmuseums verzichten wir, Walter hätte wegen seines Fußes nicht mitgehen können und mir fehlt das Interesse hierfür. Stattdessen gönnen wir uns einen ausgedehnten Besuch im „Habous“ mit bekanntem Ablauf 😉

UNESCO Weltkulturerbe Kasbah Taourirt

 

26.09. – 27.09. Domaine Caro

Wir brechen etwas zeitiger auf (gegen 8.30), weil heute wieder ein größeres Programm auf uns wartet. Wir fahren das kurze Stück bis Ait Benhaddou, wo wir Andi kennen lernen, einen hier lebenden Österreicher. Ich mache mit Tarik und Abdoul ( dem „Schakal“) einen 2-stündigen Spaziergang durch den malerisch auf einem Hügel liegenden Ksar, der seine Popularität den zahlreichen hier gedrehten Filmen verdankt. Der „Schakal“ ist über 90 Jahre alt, spricht gut deutsch und erinnert in seinem Auftreten und seiner Ausstrahlung sehr an das Familienoberhaupt im Maison traditionelle.

Tarik und Abdoul

 

Dann geht es weiter über Telouèt und den Hohen Atlas zum Ourika-Tal. Die Strecke bis Telouèt ist so, dass man eigentlich an jeder Straßenbiegung einen Fotostopp hätte einlegen können – ein enges Tal mit verstreut liegenden Siedlungen. Hinter Telouèt hat Tarik in einem ausgetrockneten Bachbett Salz geschlagen; dann ging es über den Pass, dank mittlerweile gut ausgebauter Straßen kommen wir schneller als gedacht voran und sind gegen 18.30 in der Domaine Caro. Alle sind sich einig, dass die Wegstrecke heute ein landschaftlicher Höhepunkt war, nicht weniger beindruckend als das sehr schöne Dades-Tal.

Tarik erntet Salz
Telouet

 

Ursprünglich hatten wir uns etwas gewundert, dass wir 25km außerhalb von Marrakesch wohnen, nachdem wir die Domaine Caro und ihre Besitzer Saida und Jean-Michel kennengelernt haben, wundern wir uns nicht mehr. Wir fühlen uns von Anfang an wie zuhause, freuen uns über unser schönes, direkt an der überdachten Terrasse liegendes Zimmer, sitzen im herrlich angelegten Garten unter Olivenbäumen und meterhohen Hibiskussträuchern, genießen das sehr leckere Essen und den aufmerksamen Service auf der Terrasse..

Unser letzter gemeinsamer Ausflug führt uns am nächsten Tag ins Ourika-Tal, es ist ein Naherholungsgebiet für die Marrakchis, der Einwohner von Marrakesch, erst zahlreiche Potterien, dann Restaurant an Restaurant mit Stühlen und „Couchlandschaften“ am und im Wasser, inmitten einer schönen Bergkulisse.

Wir kaufen noch einige Kleinigkeiten ein, u.a. Teegläser und freuen uns, als wir abends feststellen, dass in der Domaine Caro die gleichen Gläser benutzt werden.

Im Ourika Tal
Domain Caro

28.09. – 01.10. Marrakesch

Nach dem Frühstück bringen Conny und Tarik uns nach Marrakesch zu unserem Riad „Mirage“, das ganz in der Nähe des „el Fna“ liegt. Wir beziehen ein kleines geschmackvoll eingerichtetes Zimmer, in dem wir uns sehr wohl fühlen. Nach dem Einchecken und einem letzten gemeinsamen Tee nehmen wir – etwas wehmütig – Abschied. Conny und Tarik fahren zurück in den Süden und wir machen uns auf Marrakesch zu erkunden. Im Cyber-Park finden umfangreiche Renovierungsarbeiten statt, deswegen halten wir uns dort nicht lange auf. Wir bummeln durch die Souks rund um den „Djeema el Fna“ und beobachten eine Weile von der Terrasse des „La France“ das Treiben auf dem Platz. Die Medina erscheint uns sehr sauber, in den Souks werden die Straßen mit Wasser bespritzt um den Staub zu bannen, oft sieht man Leute beim Kehren, das gilt auch für den „el Fna“, wo abends riesige „Staubsauger“ die Abfälle einsammeln. Das Essensangebot auf dem Platz hat uns etwas erschlagen, deshalb ziehen wir die Restaurants in den Seitengassen vor. Immerhin trinken wir den frisch ausgepressten Orangensaft, der nur 4DH kostet, Conny hat erzählt, dass der Saft subventioniert wird.

 

Am nächsten Tag nehmen wir eine Taxe zum Jardin Majorelle und tauchen für gute 2 Stunden in die verzauberte Stimmung dieses schönen Gartens ein. Nachmittags finden wir dann, dank des guten Stadtplans in unserem Reiseführer und der Mithilfe einiger Passanten das Restaurant „Dar Cherifa“, ein aufwendig renoviertes Riad in der Medina. Es gefällt uns so gut, dass wir für abends einen Tisch reservieren und dann in ausgesucht schöner Atmosphäre lecker essen, je eine Pastilla – Walter mit Meeresfrüchten, ich mit Huhn (460DH mit Getränken und Nachtisch).

 

Insgesamt erscheint das Leben hier recht teuer, die Preise für Trockenfrüchte, die an den Ständen ausgewiesen sind, kommen mir kaum günstiger vor als bei uns (beispielsweise 150DH für 1kg Aprikosen). Unser Führer in der Kasbah in Ouarzazate hatte erzählt, dass er als Statist im Film zur Zeit 250DH + Essen pro Tag verdient und nannte das angemessen……

Freitag Vormittag besuchen wir die Medersa Ben Youssef, ein sehr eindrucksvoller Bau, der uns mit den Fliesen und den Stuckarbeiten sehr an Granada und Sevilla erinnert. Nachmittags sind wir Richtung südliche Medina – Mellah unterwegs. Hier werden gerade zahlreiche Bauten renoviert, insgesamt wirkt es hier nicht so „aufgeräumt“.

 

Samstag Morgen fährt uns unser Riadbesitzer zum Flughafen. Zum Abschluss sorgen wir noch für etwas Spannung, weil wir die Boardingtime verpassen…..wir stellen uns bei einem ½ Stunde später ebenfalls nach Madrid fliegenden Flugzeug an, wir werden ausgerufen, verstehen unsere Namen aber nicht …..na ja, um 13.15 sind wir dann über das Rollfeld zu unserem Flugzeug gespurtet ;-).

Resümee:

Wir sind froh, dass wir uns für eine geführte Reise durch Marokko entschieden haben. Während der Fahrten haben wir uns bei Conny und Tarik bestens aufgehoben gefühlt, auch die langen Reisestrecken bewältigt Tarik mühelos. Wir haben das Gefühl, dass Beide stets bemüht sind uns das „besondere“ Marokko nahe zu bringen. Da wir uns um keinerlei praktische Dinge kümmern müssen, können wir uns ganz darauf konzentrieren die vielfältigen Eindrücke zu genießen und merken auch im Nachhinein noch, wie nachhaltig diese Reise für uns ist……also noch einmal ein großes „Dankeschön“.

Die zauberhafte Welt der Berber – Kleingruppenreise mit Astrid Därr. Organisiert von Tour Serail

Wir bieten hier eine Reise von unserer Kollegin Muriel Brunswig-Ibrahim an. Es ist eine Rundreise für Menschen, die in kurzer Zeit viel sehen möchten. Mit uns würde diese Runde sicher 3 bis 4 Tage länger dauern.

Da wir in dieser Zeit keine eigenen Reisen anbieten können, empfehlen wir diese hervorragend von Tour Serail organisierte und von Astrid Därr geleitete Rundreise.

Hier ist die PDF-Datei mit Fotos daerr_2017

Die zauberhafte Welt der Berber

Eine atemberaubende Südmarokkoreise durch malerische Gebirgswelten und Oasen

23. Februar bis 4. März 2017 – Kleingruppenreise mit Astrid Därr

Wie beeindruckend ist die Gebirgswelt des Anti-Atlas, wie herrlich saftig die Oasen und wie einschüchternd groß die Wüste! Wir reisen ganz früh im Jahr in eine der schönsten Ecken von Marokko. Weit der großen Touristenströme nehmen wir die kleinen Wege, um Sie an großartige, weitestgehend unbekannte Orte des Landes zu bringen. Wir erkunden Karawanenwege, einsame Bergwelten und versteckte Oasen, entdecken Felszeichnungen und archaische Berberbauten, tauchen ein in die Weite der Wüste, um dann ganz langsam über den Hohen Atlas wieder zurück nach Marrakech zu kommen.

Diese Reise ist nicht nur landschaftlich gesehen, hochkarätig, sondern auch in der Organisation. Zwei Fachfrauen, die beiden bekanntesten, deutschsprachigen Reisebuchautorinnen zu

Marokko – Muriel Brunswig-Ibrahim und Astrid Därr – sind für diese verantwortlich. Während Muriel Brunswig-Ibrahim sich um die Organisation kümmert, wird Astrid Därr Ihnen während der Reise als Reiseleiterin zur Seite stehen. Zusammen mit ihr und unseren marokkanischen Team werden Sie Marokko intensiv erleben.

Untergebracht sind Sie auf dieser Rundreise in ausgesuchten, guten, kleinen, persönlich geführten maison d’hôtes, in Marrakech in einem herrlichen Riad. Bedenken Sie aber, dass wir in touristisch wenig erschlossenen Gebieten unterwegs sind und deshalb nicht immer die ganz große Auswahl an schicken Unterkünften haben! Unterwegs sind Sie im komfortablen Geländewagen.

Routenverlauf: Marrakech – Taroudant – Tizougane – Tafraoute – Amtoudi – Icht – Foum Zguid – Chegaga – Zagora – Agdz – Marrakech

Das Programm:

Do, 23. Februar: Willkommen in Marokko

Sie fliegen individuell nach Marrakech, wo wir Sie am Flughafen abholen und in ein zauber-haftes Riad, ein Stadtpalais bringen. Je nach Ankunftsuhrzeit haben Sie Zeit für ein erstes Erschnuppern der Stadt. Am Nachmittag treffen Sie sich, um bei einem traditionellen Minztee die anderen Mitreisenden sowie Ihre Reiseleiterin Astrid kennen zu lernen. Gemeinsames Abendessen im Riad.

Fr, 24. Februar: Marrakech – Taroudant – Tizourgane

Nach einem gemütlichen Frühstück geht es los! Sie verlassen Marrakech über die Autobahn.

Es geht durch die westlichen Ausläufer des Hohen Atlas, durch leuchtend rotes Land und karge Gebirgswelten. Nach rund drei Stunden Fahrt sind Sie in Taroudant angekommen, wo wir eine erste längere Pause machen. Astrid wird Sie durch den Souk führen, Ihnen den Auf-bau dieses ganz eigenen Kosmos erklären. Nach einem kleinen Mittagessen geht es dann weiter – hinein in den Anti-Atlas. Vorbei an Ait Baha kommen Sie am Nachmittag zu dem be-eindruckenden Agadir Tizougane, eine Speicherburg, wo Sie heute auch übernachten wer-den. Es ist eine einfache Herberge, die von einer Familie betrieben wird. Doch authentischer kann man kaum wohnen. Hadern Sie also nicht mit der Einfachheit des Hauses, sondern freuen Sie sich, in einer alten Speicherburg bei gastfreundlichen Menschen zu wohnen und zu Abend zu essen. Sicherlich bleibt Ihnen vor dem Essen aber noch ein wenig Zeit, einen Spaziergang zu machen und den Agadir in aller Ruhe zu besichtigen.

Sa, 25. Februar: Tizourgane – Ammelntal

Jetzt geht es so richtig tief hinein in den Anti-Atlas. Das Gebirge gehört zu den unberührtes-ten Landschaften Marokkos. Es ist die Heimat der Schlöh, einer Berbergruppe, die über Jahre abgeschieden vom Rest des Landes gelebt hat. Zu hoch waren die Berge, die das Gebiet von der Sous-Ebene trennen. Die Menschen hier sind auffallend freundlich, und durch die jahre-lange Abgeschiedenheit haben sie sich, neben einer ganz eigenen immateriellen Kultur, auch eine einzigartige Bauweise erhalten. Der Hauptort des Anti-Atlas, Tafraoute, liegt auf etwa 1000m und hat 8000 Einwohner. Er ist umgeben von einer grandiosen Berglandschaft. Gra-nitfelsen schimmern vor allem in den Abendstunden in allen Nuancen und haben bizarre

Formen. Die Häuser der Stadt sind in Rosa, Rot, Ocker und Orange gehalten, so dass man sich auf ein wahres Farbspektakel einstellen sollte.

Noch bevor Sie in Ihre Unterkunft kommen, machen wir Halt in Oumesnat, einem kleinen Dorf im Ammelntal. Hier besichtigen Sie das Maison Traditionelle, ein kleines ethnografi-sches Museum, bevor Sie Ihr Hotel beziehen. Nach einem erfrischenden Tee haben Sie Zeit für einen Spaziergang oder einen kleinen Ausflug nach Tafraoute, wo Sie nach Lust und Lau-ne bummeln und die herrlichen Babouches, Lederpantoffeln, bewundern können, die Sie in dieser Qualität und Pracht nur hier finden können. Am Abend essen Sie gemeinsam in Ihrer Unterkunft.

So, 26. Februar: Rund um Tafraoute

Nach dem Frühstück steht eine Wanderung zu den blauen Steinen auf dem Programm. Die Blauen Steine sind Kunstwerke, geschaffen aus Felsen und 20.000 Kilogramm Farbe. Diese wurde nach altägyptischen Rezepten von dem belgischen Künstler Jean Vérame hergestellt, der die bis zu 30 m hohen Felsen auch bemalte. Das Gesamtkunstwerk in den Farben Blau, Rot, Violett und Schwarz fügt sich harmonisch in die Landschaft ein, die von Granitfelsen umrahmt wird. Je nach Tageslicht verändern sich die Farben und geben ein fantastisches Schauspiel ab. Ihre Fahrer holen Sie dort ab und weiter geht es ins Tal Ait Mansour. Es ist ein kleines Paradies! Wir haben ein Picknick dabei und unter Bäumen können Sie ein wenig ent-spannen. Am Nachmittag geht es zurück in Ihre Unterkunft, wo Sie am Abend gemeinsam essen.

Mo, 27. Februar: Tafraoute – Amtoudi – Icht

Auf atemberaubenden Straßen und Pisten geht es von Tafraoute über den südlichen Anti-Atlas nach Amtoudi. Inmitten der Berge liegt das kleine Dörfchen am Fuße des großen Aga-dirs Id Aissa. Auf einem hohen Felsvorsprung ragt diese Speicherburg seit rund 900 Jahren und gehört somit zu den letzten und ältesten Berberbauten der Welt überhaupt. Hier, in dieser einzigartigen Umgebung haben wir eine halbtägige Wanderung geplant . Sie erkunden nicht nur die faszinierende Burg, sondern auch die Landschaft mit ihren kleinen Dörfern, Flussoasen und Felswänden. Wer zu müde ist, darf gerne auch einen Esel reiten – möglich ist das problemlos. Wir picknicken unterwegs und kommen am Abend müde, aber glücklich in unsere Unterkunft in Icht. Abendessen dort.

Di, 28. Februar: Icht – Foum Zguid

Von Icht aus geht es gen Osten.. Es ist eine zauberhafte Wüstenlandschaft, südlich des Djebel Bani gelegen, immer wieder durchbrochen von kargen Gebirgen und kleinen Oasen. Vorbei an Felsenmalereien und Tata, mit seinem großartigen Minarett, wo wir auf jeden Fall einen Stopp einlegen werden, geht es nach Foum Zguid – am Ende der Welt. Es ist ein kleiner Marktort, sehr sympathisch in einer schönen Landschaft. Dort erwartet Sie ein schönes Ho-tel. Es hat einen riesigen Pool, einen traumhaften Blick und ist der perfekte Ort, um sich zu erholen und im Wasser zu erfrischen. Die Zimmer sind ganz nett, etwas staubig, aber sauber. Typisch für die Wüste. Abendessen gibt es hier.

Mi, 1. März: Durch die Wüste

Von Foum Zguid aus geht es heute in die Wüste – in die richtige Klischeewüste! Dünen, wo-hin man schaut! Doch vorher machen wir noch Halt an einem Fossilienfeld, wo sich tausende kleiner Fossilien finden.

Danach fahren wir zum Erg Chegaga. Hier, inmitten der Sandberge ist ein kleines Biouak, wo wir einen Tee gekocht bekommen und die Dünen erklimmen. Es ist eine traumhafte, wun-dersame Landschaft, die wir in uns aufnehmen. Von Chegaga gelangen wir ins südliche Draatal, das Sie durch seine wunderbaren Palmenhaine begeistern wird. In Zagora beziehen Sie ein herrliches Hotels aus Lehm. Abendessen dort.

Do, 2. März: Rund um Zagora

Das Vallée du Drâa ist für viele Marokkokenner das schönste Tal des Landes. Wie ein grünes Band zieht es sich durch karge Wüstenlandschaft, gesäumt von großartigen Kasbahs und Wehrdörfern. Nach dem langen Fahrtag gestern, ist heute wieder eine Wanderung auf dem Programm. Sie erkunden zusammen mit Astrid die Oasen, lernen alles über den Feldbau und besuchen am Nachmittag die jüdische Kasbah im Dörfchen Amezrou. Zum Sonnenuntergang fahren sie auf den Djebel Zagora, von wo aus Sie einen herrlichen Blick über das Tal haben. Abendessen in Ihrem Hotel.

Fr, 3. März: Zagora – Tamnougalte – Ouarzazate – Marrakech

Heute liegt ein langer Fahrtag vor uns – der letzte der Reise. Wir starten deshalb früh und fahren rund eine Stunde, vorbei an herrlichen Lehmdörfern bis Tamnougalte, wo wir den ersten Stopp einlegen. Sie besuchen Marokkos älteste Kasbah und Drehort des legendären Films „Der Himmel über der Wüste“. Danach geht es über einen kleinen Pass, den Tizi’n’Tiffifit nach Ouarzazate und weiter hinauf auf den Tichka-Pass.

Erst am Nachmittag kommen Sie in Marrakech an, wo wir Sie wieder in ein herrliches Riad, ein Stadtpalais bringen. Hier essen Sie gemeinsam zu Abend und lassen den Abend in aller Ruhe ausklingen.

Sa, 4. März: Heimreise

Astrid verabschiedet sich von Ihnen – und wer seine Reise nicht verlängern möchte, wird von uns an den Flughafen gebracht, von wo es aus nach Hause geht. Die anderen verlängern individuell in Marrakech, was wir gerne für Sie organisieren.

Reisepreis bei 7 bis 10 Personen pro Person im DZ: 1580 Euro

Kleingruppensupplement bei 6 Personen p.P. : 100 Euro, bei 5 Personen: 150 Euro p.P.

Reduktion ab 11 Personen p.P. : 200 Euro

EZ-Zuschlag: 270 Euro

Ein Kleingruppensupplement wird nur erhoben, wenn alle Mitreisenden damit einverstanden sind. Sonst kommt die Gruppe nicht zustande.

Reiseleitung: Astrid Därr, http://www.daerr.net

Organisation: Muriel Brunswig-Ibrahim http://www.brunswig.info

Realisierung vor Ort: http://www.tourserail.com

Hier kommen sie direkt auf die Reisebeschreibung bei Tour Serail

Gruppengröße: 5-14 Personen Im Reisepreis ist inbegriffen:

Flughafentransfers Rundreise in bequemen Geländewagen mit Fahrer (7-Sitzer) mit max. 5 Personen pro Fahrzeug (bei 5 mitreisenden Personen nur 1 Geländefahrzeug mit 7 Personen) Reiseleitung: Astrid Därr, vor Ort zusätzl. lokale Wanderführer

Halbpension (Frühstück und Abendessen)

Ausgesuchte Hotels, klein, fein, typisch

Eintrittsgelder in Museen

Nicht inbegriffen sind:

Anreise nach Marokko (Reisedaten sind auf Flüge mit Ryan Air ab Frankfurt Hahn angepasst, aber natürlich kann jeder auch von woanders aus fliegen. Wir organisieren ggf. weitere Hotelnächte)

Mittagessen

Getränke

Trinkgelder

Alles oben nicht genannte

Marokko aktuell, September-Rundreise

20160920_170256http://www.wabam79.de

In diesem Reiseblog veröffentlichen unsere Gäste Barbara und Walter immer ganz aktuell die neusten Fotos.

Wenn es denn stabiles Internet gibt 😉

Jetzt sind wir grad in einem Hotel direkt an den großen Sanddünen der Sahara, dem Erg Chebbi in Merzouga.

Verbindung ist super. Da kommt heute sicher eine Menge dazu

Wir haben jetzt nur das Handy und daher von uns erst die schönsten Fotos wenn wir wieder zu Hause sind

 

Geburtstags-Rundreise mit 2 Ehepaaren im Januar 2016

Teil 1 von Margit. Die Fotos sind von Tarik und sämtliche Kommentare unter den Fotos von Conny:

Marrokko Januar 2016

Tarik begleitet uns 12 Tage durch den Süden Marrokkos.
Vollgepackte 12 Tage, gut gepackte 12 Tage.
Die Hotels: Riads, Palais, Maison traditionelle, Oase, Landhaus, jedes für sich sehr originell. Gigantisch tolle Atmosphäre.
Die Zimmer:…..Naja, besonders die Badezimmer bedürften mal einer ordentlichen Renovierung.
Inshallah, vielleicht hat das naechste Hotel eine gut funktionierende Dusche.
Aber wer braucht schon ein Traumbad, wenn man mit Mustapha und seinen Dorffreunden mit Berbermusik auf der häuslichen Terrasse einen froehlichen Abend bei starkem Tee verbringen darf. (Die Schuhe verkaufst du aber schon etwas teuer lieber Mustapha)
Tee, ja, das ist wohl das allerwichtigste, oder vielleicht doch Zimt und Zucker?
Auf jeden Fall kann man auch Huehnchen mit Zimt und Zucker essen, als Nachtisch ein paar Gazellenfuesse und zum Abschluss Luisa.
Kasbahs, Guides, einer origineller als der andere .Adullah, du bist doch mindestens80, läufst du beim naechsten Marathon mit? Alles klar, keine Zeit, du begleitest jeden Tag Touristen 10 km weit, Aber ein kleiner Wettlauf mit Wolfgang ist drin.
Rachid, dein Trick mit dem Lichtwerfen ist grossartig und du bist ein echter Spassvogel.

Mohammed, du warst wirklich nie in Deutschland, alles durch RTL2 gelernt?

Grandiose Fahrten durch den Atlas. Danke Tarik, für deine ruhige besonnene Fahrweise.
Safran, Arganöl, Fleisch offen in den Auslagen, Garküchen im Ourikatal.

Kasbahs und Dörfer, die in der Landschaft verschwinden, weil sie einfach aus dem Material der Landschaft gebaut sind.

Wuseliges Marrakesch, Terrassencafes, Schlangenbeschwörer, Souks, Souks,Souks

..und die letzten Tage bei Saida. Hoffentlich passt die neue Jeans zu Hause noch.
Saidas Kochkuenste sind allein schon eine Reise wert…. Und der Geburtstagskuchen und das gegrillte Lamm. Saida, deine Luisa ist die Beste..

Besuch im oertlichen Hammam: nein , der Waschlappen löst sich nicht auf, dass ist deine Haut

Und nicht zuletzt:ein nagelneuer Duschkopf:-)!!! Danke Saida

Chokran Achi Tarik

Wir haben gespürt, dass es dir und Conny ein ehrliches Anliegen ist, Gästen dieses schöne Land nahe zu bringen

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Ankunft in Marrakesch

Teil 2 von Bernd mit seinen eigenen Fotos. Auch hier die Kommentare unter den Fotos von Conny:

Marokko-Reise Januar 2016

Wir haben – bedingt durch den runden Geburtstag unseres Mitreisenden Wolfgang – das ursprüngliche Marokko im marokkanischen Winter gesucht. Gefunden und gebucht haben wir Tarik-Tours. Tarik hat uns zwölf Tage durch das südliche Marokko begleitet, wo er uns sein Heimatland beeindruckend näher gebracht hat.

17.01.2016

Aufgebrochen sind wir zunächst verspätet von Nürnberg (NUE) nach Frankfurt (FRA) um 10:40 Uhr. Der Weiterflug erfolgte dann ebenfalls verspätet um 12:45 Uhr nach Marrakesch (RAK). In Marrakesch angekommen fehlte uns ein Koffer, in dem sich unsere Kleidung befand.

 

Tarik Ommari, unser Reisebegleiter, hat nach unserer Ankunft bereits auf uns gewartet und hat uns herzlich in Empfang genommen. Es erfolgte die Weiterfahrt nach Essaouira, unserem ersten Etappenziel. Dort angekommen sind wir vom Parkplatz durch die Medina zu unserer Unterkunft, dem Riad Maisson du Sud, gelaufen. Unser verbliebenes Gepäck wurde uns mit dem Handwagen ins Riad gefahren. Nachdem wir das Zimmer bezogen hatten und es Zeit fürs Abendessen war, liefen wir zum Restaurant Le Petite Perle, das versteckt in der Medina liegt, und haben unser erstes marokkanisches Abendessen, eine Pastilla, genossen. Lecker, aber ungewöhnlich im Geschmack, ist dies eine Art Pfannkuchen mit Hähnchenfleisch, Zimt und Zucker.

18.01.2016

Den Tag verbrachten wir in Essaouira. Zunächst liefen wir durch die Medina zur Stadtmauer, die die Stadt zum Meer begrenzt. Entlang der trutzigen alten Wehranlage gelangten wir zum Hafen, der vom geschäftigen Treiben der Fischer, die ihren Fang anlandeten, geprägt war. Vom Hafen hatte man dann auch den schönsten Blick auf die alten Mauern von Essaouira. Am Nachmittag fuhren wir entlang der Küste zu einem wunderschönen, breiten Sandstrand. Später am Abend besuchten wir noch einmal das Restaurant Le Petite Perle, wo wir uns eine klassische, marokkanische Tajine einverleibten (Gabi, Hähnchen mit Gemüse, ich Rindfleisch mit Aprikosen und Mandeln).

19.01.2016

Geplant war die Weiterfahrt an der Küsten nach Agadir. Dadurch, dass ein Koffer nicht direkt mit uns nach Marokko gekommen war, mussten wir einen Umweg über Marrakesch fahren. Zu unserer großen Freude hatte es die Lufthansa doch noch geschafft, den Koffer ans Ziel zu transportieren. Mit einer großen Sorge weniger haben wir uns dann, leider über die Autobahn und nicht über die Küstenstraße, auf den Weg nach Agadir begeben, das wir am Abend erreicht haben. Hier konnten wir dann noch vor der Weiterfahrt zu unserem eigentlichen Tagesziel, Taroudant, von einer Anhöhe einen wunderschönen Blick über Agadir genießen. Taroudant erreichten wir wegen des Umwegs dann abends. Dort machten wir Station im Palais Salam. Zu Abend gegessen haben wir ausnahmsweise im Hotel.

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der fehlende Koffer ist abgeholt
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Ziegen im Baum auf der Strecke zwischen Marrakesch und Essaouira
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Margit überlegt sie mitzunehmen
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Erklärungen in einer Argan Cooperative zu Kosmetika, hergestellt aus Arganöl
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Natürlich gibt es auch was zum Probieren. Von links: Amlou (Mandeln, Arganhonig und Arganöl) wird auch gerne „Berber-Nutella“ genannt. Arganhonig und rechts Arganöl. Dazu wird frisches Brot gereicht und man tunkt es einfach in das entsprechende Gefäß
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Die Herstellung von Hand ist sehr aufwendig und nicht ganz einfach. Die Frauen sind aber sehr froh dieses Arbeit zu haben, denn für ihren privaten Gebrauch stellen sie dieses Öl seit Jahrhunderten her. Zum ersten Mal können sie jetzt damit sogar zum Lebensunterhalt ihrer Familie beitragen und Geld damit verdienen. Übel ist nur, dass auch die Industrie diesen kostbaren Rohstoff entdeckt hat und einen Großteil der Ernte aufkauft. Durch die industrielle Verarbeitung hat man einen höheren Ertrag und kann natürlich weit günstiger verkaufen. Am Ende nimmt es aber den Frauen ihre Arbeit
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Blick über Agadir von der Kasbah Oufella aus.
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Der Eingang des Palais Salam in Taroudant

20.01.2016

Nachdem wir uns ausgeschlafen am leckeren Frühstücksbuffet gestärkt hatten, sind wir entlang der imposanten Stadtmauer Taroutants weiter durch enge Straßen und Märkte gelaufen. Ein Kaftan, den ich dabei entdeckt habe, musste unbedingt mit. Da Taroutant innerhalb der Stadtmauer noch immer einen großen historischen Kern hat, haben wir die Stadt mit der Kutsche weiter erkundet. Während der Tour haben wir bei einer Gerberei Halt gemacht, um uns erklären zu lassen, wie das alte Handwerk funktioniert. Gabi konnte dabei einem Erzeugnis nicht wiederstehen, weshalb sie die kleine Rucksacktasche dann nach kurzem Handeln auch erstand. Da der Stadtrundgang trotz Kutschenfahrt doch sehr anstrengend war, haben wir den Nachmittag genutzt, um uns zu erholen und zu entspannen.
Am Abend haben wir uns ins Restaurant Czey Nada begeben und Tajine mit Hühnchen bzw. mit Fleischbällchen (Kefta) gegessen.

21.01.2016

Morgens um 9:00 Uhr sind wir zu unserer nächsten Etappe Richtung Tafraoute im Anti Atlas aufgebrochen. Unterwegs haben wir Station in Agadir Tasguent, einer alten Speicherburg, Halt gemacht, um das interessante Gemäuer zu besichtigen. In der Burg befinden sich viele kleine gesicherte Kammern, in der die Dorfbewohner ihre Vorräte aufbewahren können. Im Anschluss sind wir bei einer Familie eingekehrt, um landestypisch zu Mittag zu essen. Tafraoute haben wir dann am Nachmittag erreicht, wo wir Station im Le Maison Traditionnelle in OmssnaT im Tal der Ammeln bezogen haben. Die restlichen 250 m dorthin mussten wir zu Fuß zurücklegen (und unser Gepäck auf dem Rücken eines Esels). Zu Abend haben wir ein Menü (Gemüsesuppe, Tajine mit Hühnchen und Obst) in der Maison gegessen.

die Mandelbäume blühen
die Mandelbäume blühen
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Ziegen sind wahre Kletterkünstler und scheinbar auch neugierig

22.01.2016

Am Vormittag besuchten wir das der Le Maison Traditionelle angeschlossene Museum, in dem uns die Aufteilung und die Abläufe in historischen Lehmhäusern der Berber erklärt wurden und wir eine traditionelle Teezeremonie erleben durften. Danach fuhren wir über Tafraoute zu den blauen Steinen bei Aoussift. Auf dem Rückweg hielten wir noch einmal in Tafraoute, wo sich die Männer von einem Coiffeur rasieren ließen. Zurück in der Maison haben uns nach dem Abendessen Mustafa und Rachid mit ihrer traditionellen Berbermusik unterhalten.

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Das Tal der Ammeln
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Die „blauen Felsen“ des belgischen Künstlers Jean Vérame

23.01.2016

Wir machten uns auf zu unserer nächsten Station, nach Ouarzazate. Unsere Unterkunft, das La Terrasse des Délices, erreichten wir über eine Buckelpiste in der Oasis de Fint, die etwas auswärts von Ouarzazate liegt. Unterwegs konnten wir die grandiose Landschaft des Anti Atlas genießen. Bei einem kleinen Abstecher nach Tazenakht besuchten wir eine Kooperative von Teppichweberinnen, wo wir uns haben zeigen lassen, wie die Wolle gesponnen, gefärbt und die Teppiche geknüpft werden.

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Im Anti Atlas gibt es noch viele gut erhaltene Agadire (Speicherburgen)
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heran gezoomt
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Frauen sammeln Viehfutter zwischen blühenden Mandelbäumen
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die für den Atlas typischen Terrassenfelder
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durch die starken Regenfälle vom Herbst 2014 immer noch kaputte Straßen
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in einigen Dörfern sieht es einfach immer unfertig aus
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eine kleine Cooperative wo Frauen Teppiche herstellen, die durch die Association verkauft werden. Auf diese Weise kommt der Erlös direkt bei den Handwerkerinnen an
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wunderschöne Muster und die Farben nur mit natürlichen Färbemitteln hergestellt. Grantatapfel, Henna, Safran usw
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mit einfachsten Methoden wird die Wolle gesponnen. Ich (Conny) hab´s auch mal versucht. Nicht einfach
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Das Muster haben die Frauen im Kopf. Jeder Handgriff sitzt
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Um zur UNterkunft in der Oasis Fint zu gelangen muss manches Abenteuer bestanden werden
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Es nützt nichts, Tarik, da musst du durch
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Die Oase Fint im Morgennebel

24.01.2016

Am frühen Vormittag brachen wir wieder auf, um in Ouarzazate das Filmmuseum zu besichtigen. Hier konnten wir uns durch die Filmkulissen einiger in Ouarzazate gedrehten Filme bewegen. Im Anschluss fuhren wir wieder durch grandiose Felsformationen nach Tamnougalt, wo uns Hischam, ein Berber als Guide, seine Kasbah gezeigt hat, die noch von einigen Familien bewohnt wird. Auf der Dachterrasse haben wir Kuchenschnitten oder Schnitzel, wie sie Tarik nennt, bei einem Glas Berberwhisky (Grüntee mit Minze) genossen. Auf dem Rückweg besichtigten wir dann in Ouarzazate noch die herrschaftliche Taourirt Kasbah, die auch schon als Filmkulisse gedient hat. Leider wurde die Kasbah bei dem großen Unwetter Ende 2014 stark beschädigt und muss restauriert werden.

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Tarik´s Schnittchen. Wenn er es ausspricht hört es sich allerdings wirklich eher nach „Schnitzel“ an 🙂
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Ksar Tamnougalte Ksar bedeutet: befestigtes Dorf. Innerhalb der Mauern leben viele Familien. Auch heute noch.

25.01.2016

Wir machten uns auf, unser letztes Ziel, die Domain Caro in Ourika bei Marrakesch, zu erreichen. Unterwegs hielten wir bei der Kasbah Ait Ben Haddou, die schon in mehreren Filmen, u.a. Gladiator, als Kulisse diente. Ein alter Berber, Abdou, nach seiner Ansage 87 Jahre alt, hat uns sehr sportlich mit viel Humor durch die Kasbah geführt. Danach sind wir durch das Atlas-Gebirge, teilweise eine Route, die Tarik mit uns erstmals erkundete, zu unserer letzten Unterkunft gefahren. Während der Fahrt, die über Tamedakhte, Telouet und Tizi N’Tichka führte, konnten wir wieder beeindruckende Landschaften, Schluchten und Serpentinen sehen. Angekommen, wurden wir von Saida und Jean-Michel herzlich begrüßt. Saida, eine ausgezeichnete Köchin, hat uns an den restlichen Abenden mit vorzüglichen marokkanischen Gerichten verwöhnt.

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Ait Benhaddou

26.01.2016

Die restlichen Tage unseres Urlaubs verbrachten wir in und um Marrakesch. Wir begannen deshalb heute damit, Marrakesch etwas näher zu erkunden. An der Koutoubia Moschee und ihrem Minaret vorbei begaben wir uns auf den Jaama el Fna Platz. Nachdem wir auf dem Platz herumgeschlendert waren, besuchten wir uns auf eine Terrasse, um bei einem NusNus das Treiben von oben zu bestaunen. Anschließend liefen wir durch die Suks zum Palais de la Bahia Palast, um diesen zu besichtigen. Zu guter Letzt fuhren wir noch zum Jardin Majorell, um die Gartenpracht zu bestaunen.

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Platz der Gaukler, oder Platz der Gehenkten oder ganz richtig: Djemma al Fna. Im Hintergrund das Minarett der Kotoubia Moschee. Das höchste Gebäude der Stadt

27.01.2016

Heute begannen wir schon beim Frühstück damit, Wolfgangs 60. Geburtstag zu feiern. Im Anschluss hat sich Wolfgang eine Fahrt in den Atlas mit einer kleinen Bergwanderung gewünscht. Wir sind deshalb mit dem Auto nach Imlil gefahren. Von da aus haben wir einige Höhenmeter nach oben und wieder nach unten bezwungen. Obwohl das anstrengend war, konnten wir dabei sehr schöne Ausblicke genießen. Abends hat uns Saida zu Wolfgangs Geburtstag mit einer gegrillten/gebratenen Lammschulter verzaubert. Das beste Lammgericht, das ich bis dato gegessen habe.

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heute hat Wolfgang Geburtstag

28.01.2016

Vormittags gönnten wir uns etwas Gutes und ließen uns in Ourika im Hammam verwöhnen. Anschließend machten wir einen Ausflug ins Ourika-Tal nach Setti-Fatma, wo wir noch einmal die beeindruckende Gebirgslandschaft bewundern konnten. Am Abend sind wir nach dem Abendessen nach Marrakesch gefahren, um den Jaama el Fna Platz bei Nacht zu erleben, zu riechen und zu schmecken.

29.01.2016

Nach dem Frühstück und dem Koffer packen fuhren wir ein letztes Mal nach Marrakesch. Unterwegs zum Flughafen kauften wir marokkanisches Gebäck. Im Gegensatz zum nicht ganz rund laufenden Hinflug fand der Rückflug nach Nürnberg via Frankfurt pünktlich und planmäßig statt.

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Das beste Mandelgebäck von Marrakesch gibt es bei AlFadl. Tarik kauft sie da immer zur Begrüßung für die Gäste und vor dem Abflug kommt dann meist der Wunsch auf, etwas mit nach Hause zu nehmen

Abschließend ist es Zeit Danke zu sagen. Danke an Tarik für die umsichtige, auf uns abgestimmte Begleitung, unter der wir Marokko ursprünglich und zum Teil abenteuerlich kennen lernen durften. Die gewählten Unterkünfte hatten sehr viel Atmosphäre, wobei die Ausstattung der Zimmer manchmal etwas mehr Komfort hätte bieten können. Sicher war die Wahl der Unterkünfte im Wesentlichen durch Tariks Ortskenntnisse und seine Kontakte in Marokko geprägt. Danke auch an Cornelia, die im Homeoffice die „Fäden gezogen“ hat, denn nur aufgrund ihres Engagements konnten wir hoffen, dass wir zwei Tage nach unserer Ankunft in Marokko unseren fehlenden Koffer in Marrakesch bekommen würden und damit der restliche Urlaub sorglos verlief.

Rundreise September 2016

Diese Rundreise ist mit einem Ehepaar im Alter von Anfang 60 Jahren geplant. Gerne dürfen sich hier 2 oder höchstens 4 Personen anschließen.

Das Alter sollte einigermaßen passen und auch die Interessen. Walter und Barbara möchten zwar etwas wandern, aber keine Gewalttouren durchführen. Außerdem wird es den einen oder anderen Fotostopp geben.

Grundsätzlich halten wir auf Wunsch gerne an um die wunderschöne Landschaft mit dem Fotoapparat einzufangen. Das sollte Mitreisende dann nicht nerven. Dafür ist von unserer Seite genügend Zeit eingeplant.

Für Walter und Barbara startet diese Reise am 13.09. in Essaouira. Das muss nicht für andere auch so sein.

Anreise kann auch vor dem 13.09. entweder in Marrakesch oder Casablanca erfolgen oder am 13.09. in Agadir.

So wie unten beschrieben kostet diese Reise ab 4 Personen €1715,00

Der Preis beinhaltet 15 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Halbpension (Wasser zum Abendessen) und aller aufgeführten Leistungen. Excl. Flug, Trinkgelder, Getränke und Essen außerhalb der Mahlzeiten, alkoholische Getränke.

Ändert sich die Anzahl der Übernachtungen wird der Preis angepasst.

 

 


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Wenn Sie auf der Karte auf die roten Punkte klicken, öffnen sich Fotos.

13.09. Tag 1

Fahrt nach Agadir mit Stopp im Paradise Valley und Blick über Agadir von der Kasbah Oufella. Übernachtung Hotel Afoud

14.09. Tag 2

Fahrt nach Oumesnate, Besichtigung Agadir Tasguent. Besuch eines Dorfhauses mit Kleinigkeit zu essen (excl. 5€ p.P.) 3 Übernachtungen im Maison traditionelle

15.09. Tag 3

Blaue Steine mit Picknick. Einkauf in Tafraoute

16.09. Tag 4

Gorges Ait Mansour, Maison traditionnelle

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17.09. Tag 5

Fahrt nach Tamnougalte über Tazenakht. Möglichkeit zum Einkauf von echtem Safran. Ca. 2 – 3 € pro Gramm. 3 Übernachtungen Kasbah Itrane

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18.09. Tag 6

Besichtigung des Ksar Tamnougalte, Spaziergang im Oasengarten

19.09. Tag 7

Entlang des Draa bis Zagora, Picknick bei prähistorischen Felsmalereien

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20.09. Tag 8

Fahrt nach Merzouga, über Alnif entlang des Jebel Saghro. Einkauf von Fossilien möglich. 2 Übernachtungen Petit Prince

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21.09. Tag 9

Ausflug in die Sanddünen mit oder ohne Dromedar. Dorf und Umgebung

22.09. Tag 10

Fahrt zum Dades Tal 2 Übernachtungen Le Jardin de la source

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23.09. Tag 11

Wanderung im Tal und mit dem Auto die berühmten Serpentinen des Dades Tals hoch

24.09.Tag 12

Fahrt zur Oasis Fint, Besichtigung einer Familienkasbah mit Tee bei der Familie. 2 Übernachtungen La terrasse des delicés

 

25.09. Tag 13

Kasbah Taourirte, Filmmuseum

26.09. Tag 14

Besichtigung Ait Benhaddou und Fahrt über Telouet bis 25 km vor Marrakesch. 2 Übernachtungen Domain Caro

27.09. Tag 15

Ruhe oder Ausflug ins Ourikatal

28.09. Tag 16

nach dem Frühstück Abreise, Fahrt nach Marrakesch zu einem Platz eurer Wahl

 

Die Ausflüge Vorort sind variabel und letztendlich sind andere Absprachen jederzeit möglich. Manchmal ergibt sich etwas, was vorab gar nicht planbar ist, z.B. eine Veranstaltung besuchen, die vorher nicht bekannt war. Alles was machbar ist und wozu Lust da ist, können wir auch tun.

Wir sind grundsätzlich in fast allem flexibel. Wir haben sogar schon die Route geändert, weil ein Koffer erst 2 Tage später nachgeliefert wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rundreise für Frauen Ü50 im Herbst 2017

 

Die unten genannten Termine sind nur Vorschläge. Bisher ist noch nichts gebucht und der Termin daher noch flexibel 

 

Dies ist eine Rundreise ausschließlich für allein reisende Frauen im Alter über 50. Wir haben Platz für 6 Frauen ,

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google maps Karte im neuen Fenster öffnen hier sind durch klicken auf die roten Punkte Fotos der Gegend zu sehen.

 

04.10.2016

Ankunft am Flughafen in Marrakesch und Weiterfahrt an den Atlantik nach Essaouira. Wir essen unterwegs zu Abend damit es mit dem Essen nicht zu spät wird. Reine Fahrzeit ca 2 Stunden

05.10.2016 – 06.10.2016

Wir wohnen in einem Riad in der Autoverkehr freien Medina. Ein Schritt vor die Haustür und wir sind mitten im Leben zwischen diversen kleinen Geschäften. Da die Zimmer zum Innenhof hin gelegen sind, stören keine Geräusche von außen die Nachtruhe.

Wir besuchen das Touristenviertel mit der alten Wehrmauer, den Hafen und natürlich den Souk der Einheimischen. Einen Tag könnten wir auch in das kleine Piratennest Sidi Kaouki fahren und am Strand spazieren, auf einem Araberhengst oder Dromedar reiten oder auch mit dem Quad fahren.

07.10.2016

Heute fahren wir an der Küste entlang Richtung Süden bis Agadir. Mit diversen Fotostopps und einer kleinen Mahlzeit brauchen wir für diese Strecke 6 Stunden

08.10.2016

In der Nähe von Agadir befindet sich das Paradise Valley. Ein Ausflug mit kleiner Wanderung lohnt. Hier möchten wir den Tag verbringen. Nach dem Abendessen im Hotel bietet sich noch ein Spaziergang an der Strandpromenade an

09.10.2016

Es geht durch abwechslungsreiche Landschaft ins Tal der Ammeln im Anti Atlas. Wir wohnen in einer kleinen familiengeführten Auberge, die nicht mit dem Auto zu erreichen ist. Die letzten 250m gehen wir zu Fuß. Unser Gepäck wird vom Esel des Hauses transportiert.

10.10. – 11.10.2016

Für diese 2 Tage gibt es diverse Möglichkeiten. Ein Besuch im alten Wohnhaus der Familie, das zum Museum restauriert wurde, gibt Einblicke in das Leben in einem typischen Berberhaus der Gegend.

Interessant sind die angemalten Felsen des belgischen Künstlers Jean Vèrome und ein Highlight ist der Besuch der 1000 Jahre alten Speicherburg, des Agadir Tasguent.

12.10.2016

Dieser Tag bringt uns die längste Fahrzeit der ganzen Runde. Die Strecke führt aber wieder durch sehr abwechslungsreiche Gegenden mit Stopps und Pausen an interessanten Orten. In Tazenakht könnte man z.B. günstig echten Safran kaufen. Das Ziel ist der kleine Ort Tamnougalte im Draa Tal und wohnen in einem sehr schönen Kasbah Hotel am Rande von Oasengärten.

13.10.2016

Wir besichtigen den Ksar (befestigtes Dorf) Tamnougalte, wo schon einige Filme gedreht wurden. Unser Führer ist Hicham, der ganz gutes deutsch spricht. Am Ende gibt es eine Teezeremonie auf dem Dach mit atemberaubendem Blick über tausende von Dattelpalmen.

14.10.2016

Heute haben wir die kürzeste Fahrzeit zum nächsten Ort, der Oase Fint, ca 15km außerhalb von Ouarzazate, dem Hollywood Marokkos. Wir fahren nur 1,5 Stunden und können deshalb ganz entspannt unsere Unterkunft verlassen

15.10.2016

Wir können heute in der Umgebung der Oase in wunderschöner Landschaft spazieren und oder nach Ouarzazate fahren. Dort lohnt das UNESCO Weltkulturerbe, die Kasbah Taourirt oder das Filmmuseum.

16.10.2016

Fahrt auf dem Pass Tizi `n Tichka über den Hohen Atlas nach Marrakesch. Ein Stopp auf dem Weg um Ait Ben Haddou zu besuchen. Damit und ein zwei anderen kleinen Pausen brauchen wir für den Weg 8 Stunden.

17.10.2016

Wir wohnen ca 24 km außerhalb in der ländlichen Umgebung von Marrakesch in einer sehr angenehmen privaten Unterkunft. Saida ist eine geniale Köchin und wird uns kulinarisch verwöhnen. Wer mag, darf ihr beim Kochen über die Schulter schauen. Wir können zum Abschluss am geheizten Pool relaxen oder uns ins marrakescher Leben stürzen. Ganz nach Lust und Laune.

18.10.2016

Abreise

 

Die Reise kostet incl. aller angebotener Aktivitäten und Ausflüge pro Person im Doppelzimmer mit Halbpension

1595,–€

20,–€ pro Tag Aufschlag für ein Einzelzimmer

 

 

 

 

Rundreise Januar 2016, Vorschlag Wüste

Karte Google maps der Route

 

So. 17.01.2016

Ankunft und 3 Std. Fahrt nach Taroudant über Agadir. Fotostopp mit Blick über Agadir. Taroudant ist eine kleine typisch marokkanische Stadt mit dem sehr schönen Hotel Palais Salam, in dem wir wohnen werden.

Mo. 18.01.2016

Stadtbesichtigung und Souks mit genügend Zeit. Entscheidungen was genau gemacht werden soll können vor Ort getroffen werden.

Di. 19.01.2016

Fahrt nach Tafraoute im Anti Atlas mit Besichtigung des 1000 Jahre alten Agadir Tasguent. Das ist eine alte Speicherburg. Ankunft im Maison traditionnelle in Oumesnate im Tal der Ammeln. Typisch marokkanisches Abendessen.

Mi 20.01.2016

Besichtigung des Museums des Maison traditionnelle mit Tee Zeremonie. Danach ein Ausflug zu den blauen Steinen des belgischen Künstlers Jean Vérame. Nach dem Abendessen eventuell ein Musikabend mit Berber-Musikern (falls sie erreichbar sind)

Do. 21.01.2016

Fahrt nach Ouarzazate, dem Hollywood Marokkos. Wir wohnen in der Oase Fint, 15km auf abenteuerlichen Wegen außerhalb der Stadt.

Fr. 22.01.2016

Kasbah Taourirte (UNESCO Weltkulturerbe mit super deutsch sprechendem Führer) in Ouarzazate und dann zum 25km entfernten UNESCO Weltkulturerbe Ait Ben Haddou mit hoffentlich unserem lustigen Lieblingsführer Abdoul „Le Chalkal“. Abdoul ist weit über 80 Jahre alt, deshalb weiß man nie wie er gesundheitlich drauf ist und ob er als Führer zur Verfügung steht.

Sa. 23.01.2016

Fahrt durch das landschaftlich sehr reizvolle Draa Tal bis Zagora. Hier, am Rande der Sahara ist es möglich Ihrem Wunsch nach Wüstenluft nach zu kommen. Man bekommt auf dem Rücken von Dromedaren einen kleinen Eindruck vom Leben der Nomaden. Um zu wirklich großen Sanddünen zu kommen braucht man viel mehr Zeit. Wüste ist nicht so, wie man es sich meistens vorstellt. Das größte Gebiet besteht aus unwirtlichem Geröll mit kleineren Sanddünen am Rande.

Rückfahrt durch das Draa Tal bis zum kleinen Dorf Tamnougalte. Sie wohnen in einem sehr schönen kleinen Kasbah Hotel.

So 24.01.2016

Besichtung des Dorfes Tamnougalte mit abschließendem Tee auf dem Dach und Blick über tausende von Dattelpalmen. Nach dem Abendessen gerne einen Besuch der kleinen Berberstadt Agdz.

Mo 25.01.2016

Fahrt über den Hohen Atlas auf dem Pass Tizi ´n Tichka nach Marrakesch.

Di 26.01.2016

Marrakesch Stadt, Jardin Majorelle, Mittag auf einer Terrasse mit Blick über den Jemma el Fna (berühmter großer Gauklerplatz), Bummel durch die Souks, Besuch der Medersa Ben Youssef (alte Koranschule)

Mi 27.01.2016

Geb-Frühstück, Ausflug ins nahe gelegene Ourika Tal, ausruhen Duschen und zum Geburtstag ins Kabarett mit Abendessen in Marrakesch Le Blokk . Abwechslungsreiches internationales Showprogramm.

Oder ruhiges gemütliches Abendessen in der Unterkunft. Saida ist eine ausgezeichnete Köchin und bereitet gerne ein besonderes Menü zu. Es ist möglich ihr dabei über die Schulter zu sehen und einen Einblick in die marokkanische Küche zu bekommen.

Do. 28.01.2016

entspannt den Tag beginnen und spontan vor Ort entscheiden wozu man Lust hat. Entweder Marrakesch Stadt oder Umgebung

Fr 29.01.2016

Abreise

Es gibt einen Reisebericht von Gästen, mit denen wir über 14 Tage lang eine ähnliche Reise gemacht haben.

Hier Fotos unserer Unterkunft 24 km außerhalb von Marrakesch.

Dieser Reisebericht beinhaltet auch einige Elemente dieser vorgeschlagenen Reise mit 3 Tage Wüstenausflug in diesem Gebiet.

Rundreise Januar 2016, Vorschlag Atlantik

Karte auf Google maps mit der genauen Route dieses Vorschlags

 

So. 17.01.2016

Ankunft und ca 2 Stunden Fahrt nach Essaouira. Wohnen in einem Riad in der alten Medina ohne Autoverkehr. Spaziergang durch die Stadt.

Mo. 18.01.2016

Stadtbesichtigung (alte Wehrmauer der Portugiesen, Hafen (Mittags eventuell frischen Fisch am Hafen essen,Wetter abhängig) und Touristenviertel, im Café sitzen und die Atmosphäre der Hippiestadt genießen, Spaziergang auf der Promenade entlang des Atlantiks, Souks der Einheimischen am Abend)

 

 

Di. 19.01.2016

Fahrt nach Taroudant über Agadir. Insgesamt 7 Std. incl. Pause zum Essen oder Kaffee trinken und ein Fotostopp mit Blick über Agadir. Taroudant ist eine kleine typisch marokkanische Stadt mit dem sehr schönen Hotel Palais Salam, in dem wir wohnen werden.

Mi 20.01.2016

Stadtbesichtigung und Souks mit genügend Zeit. Entscheidungen was genau gemacht werden soll können vor Ort getroffen werden.

Do. 21.01.2016

Fahrt nach Tafraoute im Anti Atlas mit Besichtigung des 1000 Jahre alten Agadir Tasguent. Das ist eine alte Speicherburg. Ankunft im Maison traditionnelle in Oumesnate im Tal der Ammeln. Typisch marokkanisches Abendessen.

Fr. 22.01.2016

Besichtigung des Museums des Maison traditionnelle mit Tee Zeremonie Video Teezeremonie im Maison traditionelle. Danach ein Ausflug zu den blauen Steinen des belgischen Künstlers Jean Vérame. Nach dem Abendessen eventuell ein Musikabend mit Berber-Musikern (falls sie erreichbar sind)

Sa. 23.01.2016

Fahrt nach Ouarzazate, dem Hollywood Marokkos. Wir wohnen in der Oase Fint, 15km auf abenteuerlichen Wegen außerhalb der Stadt.

So 24.01.2016

Kasbah Taourirte (UNESCO Weltkulturerbe mit super deutsch sprechendem Führer) in Ouarzazate und dann zum 25km entfernten UNESCO Weltkulturerbe Ait Ben Haddou mit hoffentlich unserem lustigen Lieblingsführer Abdoul „Le Chakal“. Abdoul ist weit über 80 Jahre alt, deshalb weiß man nie wie er gesundheitlich drauf ist und ob er als Führer zur Verfügung steht.

Mo 25.01.2016

Fahrt über den Hohen Atlas auf dem Pass Tizi ´n Tichka nach Marrakesch.

Di 26.01.2016

Marrakesch Stadt, Jardin Majorelle, Mittag auf einer Terrasse mit Blick über den Jemma el Fna (berühmter großer Gauklerplatz), Bummel durch die Souks, Besuch der Medersa Ben Youssef (alte Koranschule)

Mi 27.01.2016

Geb-Frühstück, Ausflug ins nahe gelegene Ourika Tal, ausruhen Duschen und zum Geburtstag ins Kabarett mit Abendessen in Marrakesch Le Blokk . Abwechslungsreiches internationales Showprogramm.

Oder ruhiges gemütliches Abendessen in der Unterkunft. Saida ist eine ausgezeichnete Köchin und bereitet gerne ein besonderes Menü zu. Es ist möglich ihr dabei über die Schulter zu sehen und einen Einblick in die marokkanische Küche zu bekommen.

Do. 28.01.2016

entspannt den Tag beginnen und spontan vor Ort entscheiden wozu man Lust hat. Entweder Marrakesch Stadt oder Umgebung

Fr 29.01.2016

Abreise

 

Es gibt einen Reisebericht von Gästen, mit denen wir über 14 Tage lang eine ähnliche Reise gemacht haben.

Hier Fotos unserer Unterkunft 24 km außerhalb von Marrakesch.

 

 

 

 

Wunderbare Doku-Serie von ARTE – Die Farben Marokkos. Alle 5 Beiträge hier anschauen

 

DIE FARBEN MAROKKOS ( Weiss ) 1/5

Das Gesicht Marokkos ändert sich ständig. Die Farbpalette des Landes reicht von Grün, Blau, Rot und Ocker bis zu Weiß. Diese Farben haben bestimmte Bedeutungen, sie sind Teil der Kultur, und jede Farbe enthüllt eine andere Seite des Landes. In dieser Folge: Weiß gilt in Marokko als heilige Farbe. Sie steht für Reinheit, aber auch für Prunk und Prestige.

 

DIE FARBEN MAROKKOS ( Grün ) 2/5

In dieser Folge: Grün steht in Marokko nicht nur für die Natur und das Leben. Grün ist die Farbe des Islam und genießt somit einen ganz besonderen Stellenwert.

 

 

 

DIE FARBEN MAROKKOS ( Rot ) 3/5

In dieser Folge: Rot gilt auch in Marokko als Farbe der Liebe und Leidenschaft. Sie steht ebenso für Macht und Feuer, für Übersinnlichkeit und Traum.

 

DIE FARBEN MAROKKOS ( Ocker ) 4/5

In dieser Folge: Ocker ist in Marokko die Farbe der weiten Wüstengebiete im Süden des Landes und gilt als die Farbe der Ewigkeit. Es ist auch die Farbe der Steine, Mauern und Wälle der alten Königsstadt Marrakesch, die als historisches Zentrum des Landes gilt.

 

DIE FARBEN MAROKKOS ( Blau ) 5/5

In dieser Folge: Unendlichkeit und Weite, Tradition und Schutz vor bösen Geistern symbolisiert in Marokko die Farbe Blau.

 

 

 

 

August 2015 – 5x Marokko im Fernsehen. Hier sind die Beschreibungen und Programmhinweise

Mittwoch, 12.08.2015 um 23.15 Uhr auf HR

Babel

Babel (Babel)

Was verbindet drei Tragödien in Marokko, Mexiko und Japan? Episodendrama mit Cate Blanchett und Brad Pitt.

Es ist eine kleine Welt mit großen Abgründe

Wer mit uns schon einmal das Dorf Tamnougalte in der Nähe von Agdz im Draa-Tal besucht hat, kann versuchen etwas wieder zu erkennen. Ist aber wirklich schwierig. Die Szenen wo die verletzte Frau im Dorf wartet, sind in Tamnougalte gedreht worden. Ebenso ist der eine Junge, der Schütze, aus dem Dorf und bis heute mit Brad Pitt befreundet. Die Menschen aus dem Dorf äußerten sich sehr positiv über Brad Pitt, der es sehr genossen hat mit den Kindern Fußball zu spielen und einfach als Mensch wahrgenommen wurde.

August 2015 – 5x Marokko im Fernsehen. Hier sind die Beschreibungen und Programmhinweise weiterlesen