Geburtstags-Rundreise mit 2 Ehepaaren im Januar 2016

Teil 1 von Margit. Die Fotos sind von Tarik und sämtliche Kommentare unter den Fotos von Conny:

Marrokko Januar 2016

Tarik begleitet uns 12 Tage durch den Süden Marrokkos.
Vollgepackte 12 Tage, gut gepackte 12 Tage.
Die Hotels: Riads, Palais, Maison traditionelle, Oase, Landhaus, jedes für sich sehr originell. Gigantisch tolle Atmosphäre.
Die Zimmer:…..Naja, besonders die Badezimmer bedürften mal einer ordentlichen Renovierung.
Inshallah, vielleicht hat das naechste Hotel eine gut funktionierende Dusche.
Aber wer braucht schon ein Traumbad, wenn man mit Mustapha und seinen Dorffreunden mit Berbermusik auf der häuslichen Terrasse einen froehlichen Abend bei starkem Tee verbringen darf. (Die Schuhe verkaufst du aber schon etwas teuer lieber Mustapha)
Tee, ja, das ist wohl das allerwichtigste, oder vielleicht doch Zimt und Zucker?
Auf jeden Fall kann man auch Huehnchen mit Zimt und Zucker essen, als Nachtisch ein paar Gazellenfuesse und zum Abschluss Luisa.
Kasbahs, Guides, einer origineller als der andere .Adullah, du bist doch mindestens80, läufst du beim naechsten Marathon mit? Alles klar, keine Zeit, du begleitest jeden Tag Touristen 10 km weit, Aber ein kleiner Wettlauf mit Wolfgang ist drin.
Rachid, dein Trick mit dem Lichtwerfen ist grossartig und du bist ein echter Spassvogel.

Mohammed, du warst wirklich nie in Deutschland, alles durch RTL2 gelernt?

Grandiose Fahrten durch den Atlas. Danke Tarik, für deine ruhige besonnene Fahrweise.
Safran, Arganöl, Fleisch offen in den Auslagen, Garküchen im Ourikatal.

Kasbahs und Dörfer, die in der Landschaft verschwinden, weil sie einfach aus dem Material der Landschaft gebaut sind.

Wuseliges Marrakesch, Terrassencafes, Schlangenbeschwörer, Souks, Souks,Souks

..und die letzten Tage bei Saida. Hoffentlich passt die neue Jeans zu Hause noch.
Saidas Kochkuenste sind allein schon eine Reise wert…. Und der Geburtstagskuchen und das gegrillte Lamm. Saida, deine Luisa ist die Beste..

Besuch im oertlichen Hammam: nein , der Waschlappen löst sich nicht auf, dass ist deine Haut

Und nicht zuletzt:ein nagelneuer Duschkopf:-)!!! Danke Saida

Chokran Achi Tarik

Wir haben gespürt, dass es dir und Conny ein ehrliches Anliegen ist, Gästen dieses schöne Land nahe zu bringen

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Ankunft in Marrakesch

Teil 2 von Bernd mit seinen eigenen Fotos. Auch hier die Kommentare unter den Fotos von Conny:

Marokko-Reise Januar 2016

Wir haben – bedingt durch den runden Geburtstag unseres Mitreisenden Wolfgang – das ursprüngliche Marokko im marokkanischen Winter gesucht. Gefunden und gebucht haben wir Tarik-Tours. Tarik hat uns zwölf Tage durch das südliche Marokko begleitet, wo er uns sein Heimatland beeindruckend näher gebracht hat.

17.01.2016

Aufgebrochen sind wir zunächst verspätet von Nürnberg (NUE) nach Frankfurt (FRA) um 10:40 Uhr. Der Weiterflug erfolgte dann ebenfalls verspätet um 12:45 Uhr nach Marrakesch (RAK). In Marrakesch angekommen fehlte uns ein Koffer, in dem sich unsere Kleidung befand.

 

Tarik Ommari, unser Reisebegleiter, hat nach unserer Ankunft bereits auf uns gewartet und hat uns herzlich in Empfang genommen. Es erfolgte die Weiterfahrt nach Essaouira, unserem ersten Etappenziel. Dort angekommen sind wir vom Parkplatz durch die Medina zu unserer Unterkunft, dem Riad Maisson du Sud, gelaufen. Unser verbliebenes Gepäck wurde uns mit dem Handwagen ins Riad gefahren. Nachdem wir das Zimmer bezogen hatten und es Zeit fürs Abendessen war, liefen wir zum Restaurant Le Petite Perle, das versteckt in der Medina liegt, und haben unser erstes marokkanisches Abendessen, eine Pastilla, genossen. Lecker, aber ungewöhnlich im Geschmack, ist dies eine Art Pfannkuchen mit Hähnchenfleisch, Zimt und Zucker.

18.01.2016

Den Tag verbrachten wir in Essaouira. Zunächst liefen wir durch die Medina zur Stadtmauer, die die Stadt zum Meer begrenzt. Entlang der trutzigen alten Wehranlage gelangten wir zum Hafen, der vom geschäftigen Treiben der Fischer, die ihren Fang anlandeten, geprägt war. Vom Hafen hatte man dann auch den schönsten Blick auf die alten Mauern von Essaouira. Am Nachmittag fuhren wir entlang der Küste zu einem wunderschönen, breiten Sandstrand. Später am Abend besuchten wir noch einmal das Restaurant Le Petite Perle, wo wir uns eine klassische, marokkanische Tajine einverleibten (Gabi, Hähnchen mit Gemüse, ich Rindfleisch mit Aprikosen und Mandeln).

19.01.2016

Geplant war die Weiterfahrt an der Küsten nach Agadir. Dadurch, dass ein Koffer nicht direkt mit uns nach Marokko gekommen war, mussten wir einen Umweg über Marrakesch fahren. Zu unserer großen Freude hatte es die Lufthansa doch noch geschafft, den Koffer ans Ziel zu transportieren. Mit einer großen Sorge weniger haben wir uns dann, leider über die Autobahn und nicht über die Küstenstraße, auf den Weg nach Agadir begeben, das wir am Abend erreicht haben. Hier konnten wir dann noch vor der Weiterfahrt zu unserem eigentlichen Tagesziel, Taroudant, von einer Anhöhe einen wunderschönen Blick über Agadir genießen. Taroudant erreichten wir wegen des Umwegs dann abends. Dort machten wir Station im Palais Salam. Zu Abend gegessen haben wir ausnahmsweise im Hotel.

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der fehlende Koffer ist abgeholt
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Ziegen im Baum auf der Strecke zwischen Marrakesch und Essaouira
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Margit überlegt sie mitzunehmen
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Erklärungen in einer Argan Cooperative zu Kosmetika, hergestellt aus Arganöl
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Natürlich gibt es auch was zum Probieren. Von links: Amlou (Mandeln, Arganhonig und Arganöl) wird auch gerne „Berber-Nutella“ genannt. Arganhonig und rechts Arganöl. Dazu wird frisches Brot gereicht und man tunkt es einfach in das entsprechende Gefäß
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Die Herstellung von Hand ist sehr aufwendig und nicht ganz einfach. Die Frauen sind aber sehr froh dieses Arbeit zu haben, denn für ihren privaten Gebrauch stellen sie dieses Öl seit Jahrhunderten her. Zum ersten Mal können sie jetzt damit sogar zum Lebensunterhalt ihrer Familie beitragen und Geld damit verdienen. Übel ist nur, dass auch die Industrie diesen kostbaren Rohstoff entdeckt hat und einen Großteil der Ernte aufkauft. Durch die industrielle Verarbeitung hat man einen höheren Ertrag und kann natürlich weit günstiger verkaufen. Am Ende nimmt es aber den Frauen ihre Arbeit
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Blick über Agadir von der Kasbah Oufella aus.
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Der Eingang des Palais Salam in Taroudant

20.01.2016

Nachdem wir uns ausgeschlafen am leckeren Frühstücksbuffet gestärkt hatten, sind wir entlang der imposanten Stadtmauer Taroutants weiter durch enge Straßen und Märkte gelaufen. Ein Kaftan, den ich dabei entdeckt habe, musste unbedingt mit. Da Taroutant innerhalb der Stadtmauer noch immer einen großen historischen Kern hat, haben wir die Stadt mit der Kutsche weiter erkundet. Während der Tour haben wir bei einer Gerberei Halt gemacht, um uns erklären zu lassen, wie das alte Handwerk funktioniert. Gabi konnte dabei einem Erzeugnis nicht wiederstehen, weshalb sie die kleine Rucksacktasche dann nach kurzem Handeln auch erstand. Da der Stadtrundgang trotz Kutschenfahrt doch sehr anstrengend war, haben wir den Nachmittag genutzt, um uns zu erholen und zu entspannen.
Am Abend haben wir uns ins Restaurant Czey Nada begeben und Tajine mit Hühnchen bzw. mit Fleischbällchen (Kefta) gegessen.

21.01.2016

Morgens um 9:00 Uhr sind wir zu unserer nächsten Etappe Richtung Tafraoute im Anti Atlas aufgebrochen. Unterwegs haben wir Station in Agadir Tasguent, einer alten Speicherburg, Halt gemacht, um das interessante Gemäuer zu besichtigen. In der Burg befinden sich viele kleine gesicherte Kammern, in der die Dorfbewohner ihre Vorräte aufbewahren können. Im Anschluss sind wir bei einer Familie eingekehrt, um landestypisch zu Mittag zu essen. Tafraoute haben wir dann am Nachmittag erreicht, wo wir Station im Le Maison Traditionnelle in OmssnaT im Tal der Ammeln bezogen haben. Die restlichen 250 m dorthin mussten wir zu Fuß zurücklegen (und unser Gepäck auf dem Rücken eines Esels). Zu Abend haben wir ein Menü (Gemüsesuppe, Tajine mit Hühnchen und Obst) in der Maison gegessen.

die Mandelbäume blühen
die Mandelbäume blühen
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Ziegen sind wahre Kletterkünstler und scheinbar auch neugierig

22.01.2016

Am Vormittag besuchten wir das der Le Maison Traditionelle angeschlossene Museum, in dem uns die Aufteilung und die Abläufe in historischen Lehmhäusern der Berber erklärt wurden und wir eine traditionelle Teezeremonie erleben durften. Danach fuhren wir über Tafraoute zu den blauen Steinen bei Aoussift. Auf dem Rückweg hielten wir noch einmal in Tafraoute, wo sich die Männer von einem Coiffeur rasieren ließen. Zurück in der Maison haben uns nach dem Abendessen Mustafa und Rachid mit ihrer traditionellen Berbermusik unterhalten.

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Das Tal der Ammeln
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Die „blauen Felsen“ des belgischen Künstlers Jean Vérame

23.01.2016

Wir machten uns auf zu unserer nächsten Station, nach Ouarzazate. Unsere Unterkunft, das La Terrasse des Délices, erreichten wir über eine Buckelpiste in der Oasis de Fint, die etwas auswärts von Ouarzazate liegt. Unterwegs konnten wir die grandiose Landschaft des Anti Atlas genießen. Bei einem kleinen Abstecher nach Tazenakht besuchten wir eine Kooperative von Teppichweberinnen, wo wir uns haben zeigen lassen, wie die Wolle gesponnen, gefärbt und die Teppiche geknüpft werden.

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Im Anti Atlas gibt es noch viele gut erhaltene Agadire (Speicherburgen)
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heran gezoomt
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Frauen sammeln Viehfutter zwischen blühenden Mandelbäumen
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die für den Atlas typischen Terrassenfelder
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durch die starken Regenfälle vom Herbst 2014 immer noch kaputte Straßen
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in einigen Dörfern sieht es einfach immer unfertig aus
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eine kleine Cooperative wo Frauen Teppiche herstellen, die durch die Association verkauft werden. Auf diese Weise kommt der Erlös direkt bei den Handwerkerinnen an
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wunderschöne Muster und die Farben nur mit natürlichen Färbemitteln hergestellt. Grantatapfel, Henna, Safran usw
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mit einfachsten Methoden wird die Wolle gesponnen. Ich (Conny) hab´s auch mal versucht. Nicht einfach
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Das Muster haben die Frauen im Kopf. Jeder Handgriff sitzt
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Um zur UNterkunft in der Oasis Fint zu gelangen muss manches Abenteuer bestanden werden
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Es nützt nichts, Tarik, da musst du durch
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Die Oase Fint im Morgennebel

24.01.2016

Am frühen Vormittag brachen wir wieder auf, um in Ouarzazate das Filmmuseum zu besichtigen. Hier konnten wir uns durch die Filmkulissen einiger in Ouarzazate gedrehten Filme bewegen. Im Anschluss fuhren wir wieder durch grandiose Felsformationen nach Tamnougalt, wo uns Hischam, ein Berber als Guide, seine Kasbah gezeigt hat, die noch von einigen Familien bewohnt wird. Auf der Dachterrasse haben wir Kuchenschnitten oder Schnitzel, wie sie Tarik nennt, bei einem Glas Berberwhisky (Grüntee mit Minze) genossen. Auf dem Rückweg besichtigten wir dann in Ouarzazate noch die herrschaftliche Taourirt Kasbah, die auch schon als Filmkulisse gedient hat. Leider wurde die Kasbah bei dem großen Unwetter Ende 2014 stark beschädigt und muss restauriert werden.

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Tarik´s Schnittchen. Wenn er es ausspricht hört es sich allerdings wirklich eher nach „Schnitzel“ an 🙂
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Ksar Tamnougalte Ksar bedeutet: befestigtes Dorf. Innerhalb der Mauern leben viele Familien. Auch heute noch.

25.01.2016

Wir machten uns auf, unser letztes Ziel, die Domain Caro in Ourika bei Marrakesch, zu erreichen. Unterwegs hielten wir bei der Kasbah Ait Ben Haddou, die schon in mehreren Filmen, u.a. Gladiator, als Kulisse diente. Ein alter Berber, Abdou, nach seiner Ansage 87 Jahre alt, hat uns sehr sportlich mit viel Humor durch die Kasbah geführt. Danach sind wir durch das Atlas-Gebirge, teilweise eine Route, die Tarik mit uns erstmals erkundete, zu unserer letzten Unterkunft gefahren. Während der Fahrt, die über Tamedakhte, Telouet und Tizi N’Tichka führte, konnten wir wieder beeindruckende Landschaften, Schluchten und Serpentinen sehen. Angekommen, wurden wir von Saida und Jean-Michel herzlich begrüßt. Saida, eine ausgezeichnete Köchin, hat uns an den restlichen Abenden mit vorzüglichen marokkanischen Gerichten verwöhnt.

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Ait Benhaddou

26.01.2016

Die restlichen Tage unseres Urlaubs verbrachten wir in und um Marrakesch. Wir begannen deshalb heute damit, Marrakesch etwas näher zu erkunden. An der Koutoubia Moschee und ihrem Minaret vorbei begaben wir uns auf den Jaama el Fna Platz. Nachdem wir auf dem Platz herumgeschlendert waren, besuchten wir uns auf eine Terrasse, um bei einem NusNus das Treiben von oben zu bestaunen. Anschließend liefen wir durch die Suks zum Palais de la Bahia Palast, um diesen zu besichtigen. Zu guter Letzt fuhren wir noch zum Jardin Majorell, um die Gartenpracht zu bestaunen.

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Platz der Gaukler, oder Platz der Gehenkten oder ganz richtig: Djemma al Fna. Im Hintergrund das Minarett der Kotoubia Moschee. Das höchste Gebäude der Stadt

27.01.2016

Heute begannen wir schon beim Frühstück damit, Wolfgangs 60. Geburtstag zu feiern. Im Anschluss hat sich Wolfgang eine Fahrt in den Atlas mit einer kleinen Bergwanderung gewünscht. Wir sind deshalb mit dem Auto nach Imlil gefahren. Von da aus haben wir einige Höhenmeter nach oben und wieder nach unten bezwungen. Obwohl das anstrengend war, konnten wir dabei sehr schöne Ausblicke genießen. Abends hat uns Saida zu Wolfgangs Geburtstag mit einer gegrillten/gebratenen Lammschulter verzaubert. Das beste Lammgericht, das ich bis dato gegessen habe.

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heute hat Wolfgang Geburtstag

28.01.2016

Vormittags gönnten wir uns etwas Gutes und ließen uns in Ourika im Hammam verwöhnen. Anschließend machten wir einen Ausflug ins Ourika-Tal nach Setti-Fatma, wo wir noch einmal die beeindruckende Gebirgslandschaft bewundern konnten. Am Abend sind wir nach dem Abendessen nach Marrakesch gefahren, um den Jaama el Fna Platz bei Nacht zu erleben, zu riechen und zu schmecken.

29.01.2016

Nach dem Frühstück und dem Koffer packen fuhren wir ein letztes Mal nach Marrakesch. Unterwegs zum Flughafen kauften wir marokkanisches Gebäck. Im Gegensatz zum nicht ganz rund laufenden Hinflug fand der Rückflug nach Nürnberg via Frankfurt pünktlich und planmäßig statt.

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Das beste Mandelgebäck von Marrakesch gibt es bei AlFadl. Tarik kauft sie da immer zur Begrüßung für die Gäste und vor dem Abflug kommt dann meist der Wunsch auf, etwas mit nach Hause zu nehmen

Abschließend ist es Zeit Danke zu sagen. Danke an Tarik für die umsichtige, auf uns abgestimmte Begleitung, unter der wir Marokko ursprünglich und zum Teil abenteuerlich kennen lernen durften. Die gewählten Unterkünfte hatten sehr viel Atmosphäre, wobei die Ausstattung der Zimmer manchmal etwas mehr Komfort hätte bieten können. Sicher war die Wahl der Unterkünfte im Wesentlichen durch Tariks Ortskenntnisse und seine Kontakte in Marokko geprägt. Danke auch an Cornelia, die im Homeoffice die „Fäden gezogen“ hat, denn nur aufgrund ihres Engagements konnten wir hoffen, dass wir zwei Tage nach unserer Ankunft in Marokko unseren fehlenden Koffer in Marrakesch bekommen würden und damit der restliche Urlaub sorglos verlief.

Rundreise September 2016

Diese Rundreise ist mit einem Ehepaar im Alter von Anfang 60 Jahren geplant. Gerne dürfen sich hier 2 oder höchstens 4 Personen anschließen.

Das Alter sollte einigermaßen passen und auch die Interessen. Walter und Barbara möchten zwar etwas wandern, aber keine Gewalttouren durchführen. Außerdem wird es den einen oder anderen Fotostopp geben.

Grundsätzlich halten wir auf Wunsch gerne an um die wunderschöne Landschaft mit dem Fotoapparat einzufangen. Das sollte Mitreisende dann nicht nerven. Dafür ist von unserer Seite genügend Zeit eingeplant.

Für Walter und Barbara startet diese Reise am 13.09. in Essaouira. Das muss nicht für andere auch so sein.

Anreise kann auch vor dem 13.09. entweder in Marrakesch oder Casablanca erfolgen oder am 13.09. in Agadir.

So wie unten beschrieben kostet diese Reise ab 4 Personen €1715,00

Der Preis beinhaltet 15 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Halbpension (Wasser zum Abendessen) und aller aufgeführten Leistungen. Excl. Flug, Trinkgelder, Getränke und Essen außerhalb der Mahlzeiten, alkoholische Getränke.

Ändert sich die Anzahl der Übernachtungen wird der Preis angepasst.

 

 


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Wenn Sie auf der Karte auf die roten Punkte klicken, öffnen sich Fotos.

13.09. Tag 1

Fahrt nach Agadir mit Stopp im Paradise Valley und Blick über Agadir von der Kasbah Oufella. Übernachtung Hotel Afoud

14.09. Tag 2

Fahrt nach Oumesnate, Besichtigung Agadir Tasguent. Besuch eines Dorfhauses mit Kleinigkeit zu essen (excl. 5€ p.P.) 3 Übernachtungen im Maison traditionelle

15.09. Tag 3

Blaue Steine mit Picknick. Einkauf in Tafraoute

16.09. Tag 4

Gorges Ait Mansour, Maison traditionnelle

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17.09. Tag 5

Fahrt nach Tamnougalte über Tazenakht. Möglichkeit zum Einkauf von echtem Safran. Ca. 2 – 3 € pro Gramm. 3 Übernachtungen Kasbah Itrane

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18.09. Tag 6

Besichtigung des Ksar Tamnougalte, Spaziergang im Oasengarten

19.09. Tag 7

Entlang des Draa bis Zagora, Picknick bei prähistorischen Felsmalereien

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20.09. Tag 8

Fahrt nach Merzouga, über Alnif entlang des Jebel Saghro. Einkauf von Fossilien möglich. 2 Übernachtungen Petit Prince

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21.09. Tag 9

Ausflug in die Sanddünen mit oder ohne Dromedar. Dorf und Umgebung

22.09. Tag 10

Fahrt zum Dades Tal 2 Übernachtungen Le Jardin de la source

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23.09. Tag 11

Wanderung im Tal und mit dem Auto die berühmten Serpentinen des Dades Tals hoch

24.09.Tag 12

Fahrt zur Oasis Fint, Besichtigung einer Familienkasbah mit Tee bei der Familie. 2 Übernachtungen La terrasse des delicés

 

25.09. Tag 13

Kasbah Taourirte, Filmmuseum

26.09. Tag 14

Besichtigung Ait Benhaddou und Fahrt über Telouet bis 25 km vor Marrakesch. 2 Übernachtungen Domain Caro

27.09. Tag 15

Ruhe oder Ausflug ins Ourikatal

28.09. Tag 16

nach dem Frühstück Abreise, Fahrt nach Marrakesch zu einem Platz eurer Wahl

 

Die Ausflüge Vorort sind variabel und letztendlich sind andere Absprachen jederzeit möglich. Manchmal ergibt sich etwas, was vorab gar nicht planbar ist, z.B. eine Veranstaltung besuchen, die vorher nicht bekannt war. Alles was machbar ist und wozu Lust da ist, können wir auch tun.

Wir sind grundsätzlich in fast allem flexibel. Wir haben sogar schon die Route geändert, weil ein Koffer erst 2 Tage später nachgeliefert wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viel sehen und erleben, nicht viel fahren

 

Das ist die Vorgabe gewesen, unter der wir eine Rundreise für 4 Personen planen sollten. Das ist uns ganz gut gelungen. Wir starten in Essaouira am Atlantik. Dort herrscht auch zu dieser Jahreszeit ein gemäßigtes Klima und wir freuen uns alle auf Sommer und baden. Kein wunder bei dem norddeutschen Wetter grad.

Reisebeschreibung

Diese Reise startet am 12.06.2015 und endet am 26.06.2015. Bericht folgt

Hier könnt ihr den Reisebericht zu dieser Reise lesen